Das war schon lange nicht mehr der Fall: Die Zahl der mit Covid-Infizierten Landkreisbürger sinkt im Zeitraum von 19. bis 25. März wieder unter die 100er-Marke. 98 Menschen, die das Coronavirus in sich tragen, sind zwischen Eslarn und Kirchenthumbach registriert. Drei Tage zuvor waren es noch 112. Die Zahlen überschneiden sich an drei Tagen und sind daher nicht ganz trennscharf.
Da sich der Erreger vor allem dort verbreitet, wo sich viele Menschen aufhalten, ist es nicht verwunderlich, dass den Spitzenplatz bei den Angesteckten die größte Stadt im Kreis hält. Vohenstrauß verzeichnet 13 Patienten. Das ist einer weniger als zwischen 16. bis 22. März.
Sehr erfreulich ist die Entwicklung in Grafenwöhr. Dort waren bis vor einer knappen Woche noch 13 Fälle bekannt, mittlerweile sind es nur mehr 6.
Drei Städte gelten derzeit sogar als covidfrei: Pleystein, Windischeschenbach und Neustadt am Kulm. Hinzu kommen elf Gemeinden ohne positiven Vermerk: Bechtsrieth, Eslarn, Kohlberg, Leuchtenberg, Schirmitz, Schlammersdorf, Speinshart, Tännesberg, Trabitz und Vorbach. So viele Nullnummern waren zuletzt 2020 dokumentiert.
Mehr Sorgen bereitet ein Ausreißer. In Mantel stieg die Zahl auf 10. In den Tagen vor dem 23. März waren es noch 3 Infizierte. Auf Nachfrage erklärte das Landratsamt, dass ihm keine Hotspots oder Ereignisse bekannt sind, die dies beschleunigt hätten.
Relativ hoch im Vergleich mit den anderen Gemeinden sind die Zahlen in Altenstadt/WN (5), Eschenbach (6) und Schwarzenbach (7). Die Werte haben sich aber seit dem 22. März kaum verändert.















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