Mit 4,6 hat Schlammersdorf laut der neuesten Statistik der Corona-Fallzahlen für den Kreis Neustadt, die das Landratsamt veröffentlicht, die höchste Sieben-Tage-Inzidenz pro 1000 Einwohner. Die Auswertung bezieht sich auf die sieben Tage vom 9. bis 15. März. Insgesamt liegt die Inzidenz für den gesamten Landkreis in diesem Zeitraum bei 1,38. In der zuvor ausgewerteten Statistik lag sie noch bei 1,45. In konkreten Fallzahlen bedeutet das: In der aktuell ausgewerteten Woche gab es 130 nachweislich Infizierte, in der zuvor ausgewerteten Woche waren es 137. Allerdings überschneiden sich die analysierten Zeiträume um zwei Tage, daher sind die Zahlen nicht ganz trennscharf.
Weitere Kennzahlen:
- Die zweithöchste Inzidenz pro 1000 Einwohner weisen mit jeweils 4,3 Eschenbach und Kirchenthumbach auf, gefolgt von Georgenberg (3,8) und Weiherhammer (2,9).
- Am stärksten, jedoch auf niedrigem Niveau zugenommen haben die absoluten Fallzahlen in Kirchenthumbach und Luhe-Wildenau (jeweils plus 4), gefolgt von Waidhaus (plus 3).
- Am stärksten abgenommen haben die Fallzahlen in Schwarzenbach (minus 5), Eslarn (minus 4) und Eschenbach sowie Windischeschenbach (je minus 3).
- Insgesamt gab es in zehn Orten mehr Infizierte als in der vorherigen Statistik. In 13 Orten sind die Fallzahlen im Vergleich zur letzten Auswertung gesunken.
- In zehn Orten (zuvor 15 Orte) wurden keine Infektionen nachgewiesen: Altenstadt/WN, Bechtsrieth, Flossenbürg, Kirchendemenreuth, Kohlberg, Leuchtenberg, Püchersreuth, Störnstein, Theisseil und Waldthurn.
Der Anteil der Verdachtsfälle auf Mutanten des Coronavirus ist in den genannten Tagen im Vergleich zu den sieben Tagen davor laut Landratsamtssprecherin Claudia Prößl gesunken. Er liegt aktuell bei 47 Prozent. Genau sieben Tage zuvor, am 9. März, hatte sie einen Anteil von 57 Prozent bestätigt.























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