CSU-Fraktionssprecher Edgar Knobloch bedauerte, dass Einsatzkräfte zunehmend kritisiert und auch körperlich bedrängt werden. Der Leiter der Polizeiinspektion Neustadt/WN, Herrmann Weiß, stellte Polizeihauptkommissar Georg Fritsch als seinen neuen Vertreter vor. Bei der technischen Ausstattung wäre es wünschenswert, wenn jeder Polizeibeamte über ein eigenes Diensthandy verfügen könnte, wie es auch bei den Schusswaffen üblich ist. Die Umstellung auf die neue Schusswaffe habe umfangreiche Schulungen notwendig gemacht und erfordere auch noch weitere Fortbildungen, um jegliche Unfallgefahr auszuschließen. Die bisher zu bearbeitenden Vorgänge haben sich bis hin zu Tötungsdelikten erstreckt, die schwerpunktmäßig von den zwanzig Beamten im Schichtdienst erledigt werden. Ausdrücklich hob Herrmann Weiß hervor, dass jetzt in der „dunklen Jahreszeit“ verstärkt Wert auf den Streifendienst gelegt werde. Hier richtete der erste Polizeihauptkommissar eine Bitte an die Hausbesitzer: Beim Umbau oder der Sanierung von Häusern größten Wert auf einbruchsichere Türen und Fenster zu legen. Beim Tötungsdelikt im Januar seien viele der Polizeibeamten „durch den Wind“ gewesen, so dass für alle am Einsatz beteiligten Beamten eine psychosoziale Nachsorge beantragt wurde. Die Polizeiinspektion verfügt über zwei „Bodycams“. Bei Körperverletzungsdelikten ergibt sich laut dem Dienststellenleiter eine hohe Aufklärungsquote.
Die Strafverschärfung bei Wohnungseinbrüchen führe zu vermehrten Firmeneinbrüchen, machte der Erste Hauptkommissar deutlich. Im Bereich Drogen sei der Konsum von Cannabis typisch, harte Drogen würden nur noch marginal festgestellt. Im Bereich Straßenverkehr ist laut Herrmann Weiß eine hohe Zahl von Wildunfällen, meist mit Rehen, festzustellen. Als unvernünftig nennt der Beamte die Benutzung des Handys am Steuer. Als problemlos bezeichnet Weiß die Situation bei den Asylbewerbern, die in 24 Unterkünften leben.













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