11.01.2019 - 16:06 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Ehrenurkunde für Josef Karl

Eigentlich wäre die Ehrung für Josef Karl bei der Jahreshauptversammlung fällig gewesen. Doch aus persönlichen Gründen konnte er nicht teilnehmen, um die Ehrenurkunde des Bayerischen Soldatenbundes (BSB) entgegenzunehmen.

Soldatenbund-Kreisvorsitzender Heinrich Scheidler überreicht Josef Karl die Ehrenurkunde des BSB-Präsidenten. Mit dabei sind Vorsitzender Engelbert Eckart und Kassier Henry Rehfeldt (von rechts).
von Werner ArnoldProfil

So machten sich Kreisvorsitzender Heinrich Scheidler, Vorsitzender Engelbert Eckart und Kassier Henry Rehfeldt auf den Weg ins Altersheim. Die Urkunde hat den Wortlaut: "Als Danke für seine dem Vaterland geleisteten treuen Dienste als Frontsoldat im Weltkrieg und für seine Verdienste in unserem Verband." Karl ist in der Soldatenkameradschaft das einzige Mitglied, das im Zweiten Weltkrieg an der Front war. Am 15. Mai 1941 wurde Karl nach Königsberg eingezogen. Eigentlich sollte er zur Luftwaffe, doch dort es gab Personalüberhang. So wurde er zum Feldinfantristen ausgebildet und später, im März 1942, verwundet. Nach der Genesung ging es nach Tunesien, wo er sich eine weitere Verletzung zuzog. Im Mai 1943 kam Karl in US- Gefangenschaft in Orlando. Im März 1946 wurde er nach England verlegt. Im März 1947 wurde Karl aus der Kriegsgefangenschaft in Munster entlassen. Im August des gleichen Jahres begann er eine Polizeiausbildung bei den Amerikanern in Grafenwöhr, und im Mai 1948 trat Karl seinen Dienst bei der bayerischen Polizei in Neustadt/WN an. Neben zahlreichen Auszeichnungen des BSB ist Karl Ehrenmitglied in der Kameradschaft.

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