Neustadt an der Waldnaab
13.08.2018 - 10:47 Uhr

Elf Freunde auf andere Beine gestellt

Früher waren sie unter der Bezeichnung „Elf Freunde“ bekannt, jetzt treten sie als „Naturparkland Oberpfälzer Wald“ an die Öffentlichkeit. Die elf Kommunen wollen eine neue rechtliche Grundlage für den Tourismusverbund schaffen, eine „ILE“.

Zwei Tage "Vollgas", das war für die "Elf Freunde" angesagt. Sie wollen das Miteinander auf andere rechtliche Beine stellen und sich nicht mehr ausschließlich um Tourismusaspekte kümmern. nm
Zwei Tage "Vollgas", das war für die "Elf Freunde" angesagt. Sie wollen das Miteinander auf andere rechtliche Beine stellen und sich nicht mehr ausschließlich um Tourismusaspekte kümmern.

(nm) Früher waren sie unter der Bezeichnung "Elf Freunde" bekannt, jetzt treten sie als "Naturparkland Oberpfälzer Wald" an die Öffentlichkeit. Die beteiligten Kommunen wollen eine neue rechtliche Grundlage für den Tourismusverbund schaffen - eine "ILE".

Hinter den drei Buchstaben verbirgt sich die Bezeichnung "Integrierte Ländliche Entwicklung". Auch wenn die "ILE" oft als Konstrukt für eine Gemeinschaft im ländlichen Raum bezeichnet wird: Tatsächlich handelt es sich um ein Förderprogramm. Für den östlichen Landkreis Neustadt/WN kümmert sich derzeit das in Tirschenreuth angesiedelte Amt für Ländliche Entwicklung um diese Belange.

Zwei Tage lang kamen vor kurzem Vertreter aus den elf Kommunen zusammen. Mit dabei waren in Freudenberg Verantwortliche aus Eslarn, Floß, Flossenbürg, Georgenberg, Leuchtenberg, Moosbach, Pleystein, Tännesberg, Vohenstrauß, Waidhaus und Waldthurn. Begleitet wurden sie von Mitarbeitern des Neustädter Landratsamtes. Zusammen mit Erik Bergner, dem Abteilungsleiter für Land- und Dorfentwicklung bei der Tirschenreuther Behörde, erörterten die Teilnehmer Möglichkeiten und Chancen des Programms.

Angestrebte Ziele sind ein offizieller Zusammenschluss und ein gemeinsames Konzept für den Weg in die Zukunft. Fördergelder für ökonomische, ökologische oder soziale Projekte sind im Übrigen ein wichtiger Aspekt einer künftigen ILE. Gelder könnten etwa für Einrichtungen und Aktionen im Tourismusbereich oder auch für Personalausgaben fließen. In Kürze sollen in den elf Orten die zuständigen Gremien über den Zusammenschluss entscheiden. Eine Absichtserklärung dafür gab es zum Abschluss in Freudenberg.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.