18.04.2019 - 13:12 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Fast alles startklar fürs Bürgerfest

Von sieben Vereinen steht noch die Zu- oder Absage aus, ob sie beim Bürgerfest am Samstag, 20. Juli, in der Freyung mitmachen wollen. Im Vorfeld bereitet der Vereinsvertreterversammlung auch eine andere Sache Kopfzerbrechen.

So könnten die neuen Verkaufstände aussehen
von Werner ArnoldProfil

Die Stadt hat die Verkaufsstände gekauft, die die Musikschule für ihren Weihnachtsmarkt verwendet. Die Holzbuden sind aber durch den häufigen Auf- und Abbau in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Häuschen aus Lärchenholz kostet 3100 Euro. Sie verfügen über Lampe und Steckdose, Verkaufsklappe mit Tresen und Fußboden. Die Maße sind 2,10 Meter in der Breite, 3 Meter in der Länge und 2,60 Meter in der Firsthöhe.

Bürgermeister Rupert Troppmann machte folgenden Vorschlag: Die Vereinsgemeinschaft kauft mit ihren Rücklagen eine Bude, und die Stadt schafft eine weitere an. Diese Häuschen können Vereine bei Bedarf ausleihen. Die Lagerung erfolgt auf städtischem Gelände. Der Bauhof müsste die Buden anliefern und abholen. Dafür müsste eine Verein 50 Euro zahlen.

Je nach Finanzlage sollen bis zu fünf Verkaufsstände zur Verfügung stehen. Die bisherigen Kirchweihstände sind nur bedingt einsetzbar. Das alles war den Vereinsvertreten zu teuer. Nun wollen sich alle Beteiligten erkundigen, ob es keine günstigere Lösung gibt.

Zurück zum Fest: Die Musik liefern die „Havlicek Brothers“ sowie die „Waldnaabtaler Bauernmuse“, die „Zoig-Lauser“ und die Neustädter Stadtkapelle. Die Halbe Bier kostet 2,70 Euro, alkoholfreie Getränke 1,80 Euro. Die gewerblichen Anbieter dürfen diese Preise nicht unterbieten. Der Aufbau der Tische und Bänke beginnt um 11 Uhr. Ab 10 Uhr erfolgt die Straßensperrung.

Nach dem Abmarsch um 14.45 Uhr am Rathaus mit der Bürgerwehr in Richtung Freyung erfolgt der Bieranstich und ein Salut. Ende der Sause ist 24 Uhr. Nicht mit dabei sind heuer Bürgerwehr, Feuerwehr und Lionsclub. Für den Bierausschank ist die Wasserwacht zuständig, bei der Jungen Union gibt es Weizen. Laut Troppmann dürfen die fünf Schankstellen von Wirten nicht mehr als zehn Tischgarnituren aufstellen. Mit weiteren Ständen sind La Cocktail und der "Bierhimmel" dabei.

Hunger muss auch keiner leiden. Es gibt Dotsch vom Frauenbund, Burger beim "Roadhouse", Fische vom Angelverein sowie Pizza, Steaks, Bratwürste, Fischsemmeln, Brezen und Käse, Kaffee und Kuchen. Um das Vegetarische kümmert sich die "Operation Friendship", Waffeln hat die ambulante Krankenpflege im Angebot, Süßigkeiten der Faschingsverein und Tapas die Paneuropa-Union.

Trotz größter Bemühungen ist es Renate Greiner von der Stadtverwaltung nicht gelungen, Bedienungen zu engagieren. "Sollten wir zu keinem Ergebnis kommen, bleibt nichts anderes übrig als Selbstbedienung." Auf Gläser und Flaschen werden zwei Euro Pfand erhoben. Pfandmarken hat die Stadt.

Das Festbüro ist im Anwesen von Berndt Fuhrich untergebracht. Der Abbau beginnt am Sonntag um 8 Uhr. Reinhold Schwarzmeier von der Musikschule fragte an, ob nicht aus dem Vereinsrücklagen, Feuerlöscher angeschafft werden könnten. Michael Spranger, Kommandant der Neustädter Wehr bot seine Unterstützung mit Feuerlöschern für Vereine zu Festlichkeiten an.

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