21.05.2019 - 12:27 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Felixfest lockt viele Gäste an

Die Patres von St. Felix verstehen es ausgezeichnet, das kirchliche und weltliche Geschehen miteinander zu verbinden. Das zeigt sich auch heuer beim Gottesdienst und dem anschließenden Felixfest.

An der Felixkirche werden die Pilger aus St. Konrad in Weiden in Empfang genommen.
von Karl WildenauerProfil
Guadian Stanislaus und Pfarrvikar Pater Mejo Jose feiern mit dem Hauptzelebranten, Stadtdekan Johannes Lukas, den Festgottesdienst.

Auch 2019 erweist sich das Felixfest als rundum gelungene Veranstaltung. Aus der ganzen Umgebung kommen die Menschen zur idyllischen Wallfahrtskirche, um den Gottesdienst und Geselligkeit zu erleben. Die Gläubigen aus der Pfarrei St. Konrad in Weiden machten sich schon früh auf die Beine und pilgerten über Feld und Flur zur Felixkirche. Dort feierten Guadian Stanislaus und Pfarrvikar Pater Mejo Jose mit dem Hauptzelebranten, Stadtdekan Johannes Lukas, den Festgottesdienst.

Anschließend servierten die Verantwortlichen der Musikschule unter der Regie von Reinhold Schwarzmeier und Gerhard Nikol nach dem Gottesdienst im Klosterhof warme Mahlzeiten und Getränke. In der Pilgerhalle war für 50 Leute mit einer reichen Auswahl an Torten und Kuchen eingerichtet. Hier führte Maria Schwarzmeier Regie. Bürgermeister Rupert Troppmann und sein Stellvertreter Heribert Schubert waren ebenso anwesend wie die Kreisräte Gerhard Steiner, Karl Meier sowie die Stadträte Tanja Kippes, Max Peter und Rainer Hetz.

Lieben und verzeihen

In der Predigt ging Pater Stanislaus auf das Leben, Lieben und Verzeihen in unserer Gesellschaft sowie die Achtung vor anderen und sich selbst näher ein. Gott habe uns geliebt und sein Leben für die Menschen gegeben. Selbst den großen Sündern habe der Schöpfer Wunden geheilt und sie wieder in die Gemeinschaft aufgenommen. Sich selbst verzeihen zu können, sein Leben zu lieben und das Leben der anderen zu schätzen, sei der Leitgedanke von Felix von Cantalice gewesen. „Liebet einander, wie ich euch liebe“, war stets die Devise des Kirchenheiligen.

Ordensbruder Czesław, der hauptsächlich Mesnerdienste leistet und den Klostergarten pflegt, feierte an diesem Tag ganz zurückgezogen Geburtstag.

Bei herrlichem Sonnenschein war der Klosterhof nach dem Gottesdienst schnell bevölkert. Das Akkordeonorchester unter Jürgen Eckert servierte eine bunte Palette an konventionellen und modernen Titeln. Gut angenommen wurde von den vielen Gästen die warme Mittagsmahlzeit.

Kleine Künstler ganz groß

Mit großem Elan traten die Sprösslinge der musikalischen Früherziehung auf. Unter der Regie von Maria Wildenauer und Leon Neudert brachten die jungen Künstler das „Frühlingslied“, den „Metronom-Song“, das „Ponylied“ und das „Felixlied" zu Gehör. Engagiert sangen Julia Jäger und Kilian Scherb ins Mikrofon. Als souveräner Schuhplattler erwies sich Alexander Moller aus Windischeschenbach. Die weiteren kleinen Musiker waren Pia Deubzer, Hanna Roderer, Emma Schramek (alle Altenstadt), Clara und Daria Pikalek, Maike Gmeiner (alle Neustadt), Emilia Kost, Benedikt Werner (beide Störnstein), Zebediah Alexander (Kirchendemenreuth), Simon Moller (Windischeschenbach) und Emilia Bär.

Der sechsjährige Nachwuchsdirigent Scherb führte beim Marsch „Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein“ den Taktstock wie ein Alter und kündigte an, Kapellenleiter Karl Wildenauer bald abzulösen. Aber vorerst spielte die Stadtkapelle unter dessen Regentschaft weiter.

Für Kinder viel geboten

Bei der Kinderbetreuung im Klostergarten, organisiert von Vronita Grünauer, bemalten die Kleinen 52 Kinderkissen und verschönerten mehrere vorgefertigte Natur-Mandalas. Ferner bastelten sie Haarspangen und Blumensticker. Sie durften die selbstgefertigten Teile mit nach Hause nehmen. Unter Anleitung von Lukas Mark schossen die jungen Festbesucher außerdem aufs Fußballtor und freuten sich über jeden Treffer.

Guadian Stanislaus und Pfarrvikar Pater Mejo Jose feiern mit dem Hauptzelebranten, Stadtdekan Johannes Lukas, den Festgottesdienst.
Gläubigen aus der Pfarrei St. Konrad in Weiden pilgerten über Feld und Flur zur Felixkirche.
Dicht umlagert ist die Bastelecke im Felixgarten.
Die Kinder haben ihre Freude an den Bastelaktionen.
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