24.06.2018 - 10:49 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

"Festival der Volksmusik"

Vom "viereckertn Gsicht" zur "Krebspolka": Bei der Serenade in der Neustädter Freizeitanlage kommen die Volksmusikfreunde ganz auf ihre Kosten.

Die „Waldnaabtaler Bauernmuse“ gab echte bayerische Volksmusik zum Besten.
von Walter BeyerleinProfil

Dritter Bürgermeister Heribert Schubert sprach in seiner Begrüßung deshalb auch völlig zurecht von einem "Festival der Volksmusik" mit ausschließlich Neustädter Gruppen. Das unterhaltsame Programm hatten die "Zupfer-Moidln" Waltraud und Renate zusammengestellt, die locker mit viel Witz durch das Programm führten, ihre Moderation aber auch mit Wissenswertem über die Mitwirkenden verbanden. Den Abend eröffnete die "Waldnaabtaler Bauernmuse", gegründet vor neun Jahren, mit dem "Böhmischen Marsch", die nach den Begrüßungsworten noch die "Mein Liebchen-Polka" drauflegte. Die "Zupfer-Moidln" mit Gerhard als musikalischen Begleiter kündigten "Oitz gemma auf die Alma" an und sangen über "A viereckerts Gsicht".

Dann übernahm die Kindertanzgruppe des Trachtenvereins Neustadt/WN die Bühne. Sie tanzte zu den bekannten Liedern "Hans bleib dou", zum "Bauernmadl" und zur "Krebspolka". Mit dabei der dreijährige Sepperl. "Und der geht da wirklich freiwillig hin?" Diese Frage stellten Waltraud und Renate angesichts des engagierten Auftritts des Nachwuchstänzers. Die "Waldhauser Sänger" sangen über sich selbst und meinten unüberhörbar "Äitz san ma dou". Die Erwachsenentanzgruppe mit Günter Alois Stadler als Tanzführer zeigten den St. Bernhardswalzer und's "Spinnradl". Bertram Erhardt und Astrid Krichenbauer kamen als "Irta Zwoagesang" und mit Begleitung von Reinhold Maß.

Wechselweise hatten die Gruppen dann ihre weiteren Auftritte, doch angesichts einer plötzlich spürbaren Kühle, sangen und spielten die Gruppen nur noch jeweils ein Lied aus dem Programm, wobei "Die Sunna geht unta" mit dem "Irta Zwoagsang" wirklich das Ende eines "tollen Abends", wie Schubert eingangs meinte, ankündigte.

ie Besucher mit Dritten Bürgermeister Heribert Schubert (rechts) erlebten eine höchst unterhaltsamen und dank der vielen Witze eine auch recht amüsanten Abend.
Die „Zupfer-Moidln“ stellten das Programm zusammen, moderierten und sangen mit Begleitung von Gerhard.
Die Kindertanzgruppe des Trachtenvereins Neustadt/WN begeisterte die Besucher. Rechts der kleine Sepperl, der mit seinen drei Jahren recht engagiert dabei war.
Die „Waldhauser Sänger“ mit Fred Fröhlich am Akkordeon sangen altergemäß über vergangene Zeiten.
Die Besucher mit Neustadts Dritten Bürgermeister Heribert Schubert (rechts) geizten bei den Auftritten nicht mit Beifall.
Die „Waldhauser Sänger“ mit Fred Fröhlich am Akkordeon sangen altergemäß über vergangene Zeiten.
Die Erwachsenen Tanzgruppe des Trachtenvereins Neustadt/WN zeigte auch den St. Bernhardswalzer und das Spinnradl.
Bertram Erhardt und Astrid Krichenbauer hatten als „Irta Zwoagsang“ ihren Auftritt.
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