Zusätzlich zu den schon geplanten Stellplätzen baut die Stadt unterhalb der neuen Wohnblöcke acht Garagen. Diese Fahrzeugabstellmöglichkeiten seien immer gefragt und könnten den Bewohnern der neuen Wohnanlage oder anderen Interessenten durch die Verwaltung der Wohnungsbaugesellschaft St. Martin vermietet werden, sagte Bürgermeister Rupert Troppmann im Stadtrat.
Kosten von etwa 163.000 Euro stünden in 40 Jahren Mieteinnahmen von 115.000 Euro gegenüber. Rein finanziell würde sich deshalb die Anlage nicht rentieren. Man müsse das Projekt aber im Zuge der gesamten Vermietung des Komplexes sehen, so das Stadtoberhaupt. Er sprach von einem Bereinigen der Schrebergartensituation, für die weitere knapp 20.000 Euro an Kosten anfallen. Das Areal werde dann aufgeschüttet.
"Wir sind sehr dafür", sagte CSU-Fraktionssprecher Joe Arnold. "Das Gelände bekommt einen guten Abschluss und Struktur." Dem pflichtete Achim Neupert für die SPD bei. "Wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe, und die Abstützmauer braucht man für das Wohnhaus sowieso." Es sei wichtig, dass das sauber ausschaue und man den Mietern etwas anbieten könne, formulierte Hermann Schmid die Zustimmung der Freien Wähler zu dem Projekt.
Fernwärme für Stadthalle
Für Verwunderung sorgte die Summe von lediglich 24.000 Euro, die der Anschluss der Stadthalle an die Fernwärmeheizung der Baywa kosten solle. "Vom Leitungsbau ist keine Teerstraße betroffen, der Weg vom Gymnasium zur Stadthalle verläuft durch Wald und der Grund gehört komplett der Stadt", antwortete Troppmann auf eine entsprechende Bemerkung von Neupert. Noch unklar ist, was die Wärme später einmal kosten wird. Das sollen Gespräche klären, die noch in diesem Monat beginnen. Der Rathauschef sprach von einem zukunftsgerichteten Projekt, das auch Sparkasse und Landratsamt zum Anschluss an die mit Hackschnitzel erzeugte Fernwärme bewegen könnte.
Lärmschutzwand
Aldi hat ein neues Schallschutzgutachten in Auftrag gegeben. Dessen Ergebnis will der Stadtrat abwarten, bevor er eine Entscheidung zur Lärmschutzwand fällt, die das Landratsamt fordert und die nach Troppmanns Worten allen gerecht werde. Dem neuen Tag liegt ein Schreiben eines Anwohners vor, der etwa 100 Meter Luftlinie von der Kühlanlage des neuen Supermarkts entfernt wohnt. Nach seiner Meinung sei die Anlage des alten Gebäudes deutlich lauter gewesen. Wichtige als dieser Lärmschutz ist ihm der Fuß- und Radweg, der gerade gebaut werde.
Drei Bauplätze
Die Stadt leitet das Verfahren für die Aufstellung des Bebauungsplans „Am Klauberg“ ein. Auf dem Grundstück etwa auf Höhe der Alten Schießstätte, oberhalb des Hangs neben der Bahnlinie sollen drei Parzellen für Wohnhäuser entstehen.
















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