Der SPD-Unterbezirk Weiden-Neustadt-Tirschenreuth hat bei seinem Parteitag in Neustadt/WN die personellen Weichen neu gestellt. Nach zwei Jahren übergab Simon Grajer den Vorsitz an Gregor Forster, der von den Delegierten laut Pressemitteilung einstimmig gewählt wurde. Ihn vertreten Nicole Bäumler, Gunar Prauschke und Christopher Birner. Kassier ist Adrian Kuhlemann, Schriftführerin Sarah Lehner.
In seiner Eröffnungsrede betonte Neustadts Bürgermeister Sebastian Giering, dass sozialdemokratische Politik gerade in schwierigen Zeiten Verantwortung übernehmen müsse. Bundestagsabgeordnete Carolin Wagner stellte die aktuelle Bundespolitik in den Kontext internationaler Krisen. Konflikte und wirtschaftliche Unsicherheiten hätten spürbare Auswirkungen auf Deutschland, insbesondere durch steigende Energie- und Lebenshaltungskosten. Entlastungspakete seien notwendig gewesen, jedoch stets Ergebnis schwieriger politischer Abstimmungen.
Der scheidende Unterbezirksvorsitzende Simon Grajer stellte vor allem die drei vergangenen Wahlkämpfe in den Mittelpunkt. Besonders die Europawahl wertete er als schmerzhaften Einschnitt. Auch die Bundestagswahl habe die Partei stark gefordert und nicht die erhofften Ergebnisse gebracht. Bei der Kommunalwahl 2026 sprach Grajer von „Licht und Schatten“. Zum Abschluss seines Berichts fand Grajer deutliche Worte zur Gesamtlage der Partei: „Wir haben gekämpft, wir haben gefroren – aber wir haben uns nie aufgegeben. Und genau das ist es, was die SPD Nordoberpfalz ausmacht.“
In seiner Bewerbungsrede zeichnete der neue Vorsitzende Gregor Forster ein schonungsloses Bild der aktuellen Situation der SPD. Enttäuschende Wahlergebnisse und Verunsicherung an der Basis dürften nicht ignoriert werden. Gleichzeitig rief er zu einem selbstbewussten Neustart auf. „Die SPD muss wieder stärker eigene Themen setzen, klare Haltung zeigen und sich konsequent für soziale Gerechtigkeit einsetzen“, wird Forster in dem Schreiben zitiert. Besonders wichtig sei ihm, die Partei wieder näher an die Menschen zu bringen. Forster kündigte an, die Mitglieder stärker zu vernetzen und ihnen mehr Sicherheit in politischen Diskussionen zu geben. Die SPD müsse vor Ort präsent sein.
Zum Ende des Parteitags wurden besonders aktive Ortsvereine für ihre Mitgliederentwicklung ausgezeichnet. Die Ortsvereine Neustadt/WN, Grafenwöhr und Püchersreuth wurden hierfür besonders gewürdigt.
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













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