Das Landratsamt Bayreuth warnt vor Wölfen in der Paarungszeit. Ende Februar geht es los - wer dann mit seinem Hund im Wald Gassi geht, lässt sein Tier am besten nicht aus den Augen. Die Wölfe sehen Hunde nämlich entweder als mögliche Partner oder als Rivalen an. Besonders im Veldensteiner Forst ist Vorsicht geboten, heißt es in einer Mitteilung. Normalerweise ziehen sich die Tiere in der Natur zurück, Spaziergängern passiert nichts. Doch mit Hund an der Seite kann es ganz anders ausgehen.
Deshalb ist es wichtig, seinen Hund im Wald und am Waldesrand nicht von der Leine zu lassen. Der Wolf erkennt das Tier als Einheit mit dem Menschen und greift nicht an. Darüber hinaus sollten Hundebesitzer Spaziergänge im Wald bei Dunkelheit vermeiden. Das gilt auch für Personen, die im Manteler Forst unterwegs sind. Auch hier ist ein Wolfrudel aktiv, bestätigt das Bayerische Landesamt für Umwelt auf Nachfrage. Bei einer Begegnung sollte man nicht wegrennen, sondern sich langsam und ruhig zurückziehen. Falls der Wolf dennoch zu nah kommt, dient lautes Sprechen oder in die Hände klatschen als Abschreckung. Wölfe verfolgen ist tabu, ebenso wie füttern oder überhaupt mit Futter die Tiere anzulocken.
Immer mehr Wölfe
Die Wolfspopulation nimmt nicht nur in gesamt Bayern, sondern auch in der Oberpfalz zu. Wolfsichtungen sind deshalb keine Seltenheit mehr. Beispielsweise wurde erst am Montag ein Wolf in Thumsenreuth im Landkreis Tirschenreuth entdeckt, im Januar ein Tier in Ebermannsdorf. Wie viele Wölfe insgesamt im Manteler Forst leben, ist allerdings unklar.















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