Neustadt an der Waldnaab
14.07.2022 - 10:45 Uhr

Kameraden des KVK verabschiedet

Eine große Delegation des Kreisverbindungskommandos (KVK) fand sich in der Schlosskapelle des Landratsamtes ein – aus einem "freudiger und einem traurigen Anlass", wie so Thomas Spörl, der Leiter des KVK, sagte. Genau an dessen 65. Geburtstag verabschiedete Landrat Andras Meier den Stabsfeldwebel der Reserve Richard Reger, der altersbedingt zum Monatsende aus dem aktiven Dienst beim KVK ausscheiden muss.

Reger war als Mann der ersten Stunde seit dem Beginn des KVK im Jahr 2007 eingesetzt. Das KVK war in den 16 Jahren seit dem Bestehen an 4126 Tagen in Einsätzen oder Übungen aktiv. Reger war mit über 400 Tagen eines der engagiertesten Mitglieder. Das KVK war im Rahmen der Pandemie und auch jetzt in der Ukraine-Krise quasi nonstop im Einsatz und sei ein wichtiger Baustein der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Im Landkreis Neustadt/WN funktioniere das Netzwerk, das Katastrophenschutzzentrum in Neuhaus und die sonstige Infrastruktur. Spörl hob in seiner Laudatio insbesondere Regers tatkräftige und kameradschaftliche Art hervor. Der selbstständige Zimmermeister aus Böhmischbruck sei ein Multitalent, künstlerisch begabt und sehr vielseitig interessiert – so werde ihm auch nach der KVK-Verabschiedung sicherlich nicht langweilig und man sei ja weiterhin eng verbunden.

Auch Landrat Andreas Meier gratulierte dem Geburtstagskind und dankte ihm für seinen geleisteten Dienst. Er zeigte sich überzeugt, dass durch die professionelle Zusammenarbeit aller am Katastrophenschutz Beteiligten in der Pandemie noch Schlimmeres verhindert worden sei. "Wir haben Menschenleben gerettet", war Meier sicher. Man könne sich zwar nicht auf jedes Szenario vorbereiten, aber die erforderlichen Strukturen schaffen – Investitionen in den Katastrophenschutz seien gut angelegt. "Wir können uns im Ernstfall aufeinander verlassen."

Reger selbst bedankte sich für die Kameradschaft im KVK und betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Katastrophenschutz beim Landratsamt. Es gehe nur "Hand in Hand".

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.