467 Mal wurde zwischen dem 9. und 15. November bei Bürgern aus dem Landkreis Neustadt/WN das Coronavirus nachgewiesen. Das geht aus der in dieser Woche erst am Mittwoch veröffentlichten Sieben-Tage-Statistik des Landratsamts Neustadt hervor. Das sind 177 mehr Fälle als in den zuvor ausgewerteten sieben Tagen bis zum 8. November. Damit ist auch die Inzidenz für den Landkreis pro 1.000 Einwohner gestiegen, von 3,06 in der Vorwoche auf aktuell 4,93.
Auffällig ist, dass sich die Infektionen auf alle 38 Orte im Landkreis verteilen. Im zuvor ausgewerteten Zeitraum gab es noch in Schlammersdorf keine nachgewiesenen Neuinfektionen. Die aktuelle Statistik listet nun auch dort zwei Fälle auf.
Landratsamtssprecherin Claudia Prößl spricht angesichts der aktuellen Situation von einem "sehr dynamischen Ausbruchsgeschehen auf unterschiedlichsten Ebenen: Familien, Freunde, Gemeinschaftseinrichtungen, Betriebe etc.".
Die wichtigsten Kennzahlen:
- Die höchste Fallzahl weisen Luhe-Wildenau (39 Fälle, +21 zur Vorwoche), Neustadt/WN (39, +14) und Vohenstrauß (35, +18) auf. Neustadt und Vohenstrauß zählen allerdings auch zu den einwohnerstärksten Orten im Landkreis.
- Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 1.000 Einwohner berücksichtigt die Zahl der Bürger in den jeweiligen Orten und ist daher aussagekräftiger als die absoluten Fallzahlen. Die höchsten Inzidenzen liegen derzeit vor in: Leuchtenberg (16,8; Vorwoche: 3,5), Moosbach (11,5; 5,1) und Luhe-Wildenau (11,2; 5,2). Die Inzidenzen in den restlichen Orten sind alle einstellig.
- Stark gestiegen sind die Fallzahlen vor allem in Luhe-Wildenau und Weiherhammer, nämlich um jeweils 21 Fälle im Vergleich zur vorherigen Sieben-Tage-Statistik.
- Insgesamt gibt es in 30 der 38 Orte mehr Fälle als zuvor. In fünf Orten wurden weniger Infektionen nachgewiesen, in drei Orten haben sich die Zahlen nicht verändert.


















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