Die Malteser besitzen weltweit federführend Expertise auf diesem Gebiet. Seit über 900 Jahren sind sie in der Pflege Älterer, Kranker und Bedürftiger in vielen Ländern Europas vertreten. „Best practice“-Tipps und Erfahrungen des Malteserhilfsdienstes und deren Einrichtungen sollen in Litauen nun helfen, sowohl staatliche wie auch privat geführte Heime für alte Menschen und Sterbende aufzubauen. Um sich hier ein Bild machen zu können, besuchte die Delegation Einrichtungen der Malteser in der Slowakei und Österreich sowie in Deutschland das stationäre Hospiz Sankt Felix mit dem ambulanten Hospizdienst der Malteser in Neustadt/WN.
Hospizleiterin Susanne Wagner und Elke Lauterbach als Leiterin des ambulanten Hospizdienstes gaben den Gästen Einblick in ihre Arbeit und wertvolle Tipps, die für die Umsetzung zur Schaffung solcher Einrichtungen erforderlich sind. Baronin Adelheid von Gemmingen als Diözesanleiterin des Malteserordens sah es als ein Qualitätsmerkmal für Neustadt/WN, wenn man sich in Litauen speziell für diese Einrichtung der Malteser in der Kreisstadt interessiere. Auch der Weidener Geschäftsführer der Malteser, Dieter Landgraf, wünschte der Delegation, dass sie viele Anregungen, Erkenntnisse und Erfahrungen mitnehmen mögen, die ihnen bei der Umsetzung eines Hospizdienstes in Litauen dienlich sind. Wie von den Litauern zu hören war, gibt es dort bisher keine mit Neustadt/WN vergleichbare Einrichtungen. Bisher hatte man einfach nur in Sozial- und Pflegeheimen ein oder zwei Zimmer für Palliativpatienten eingerichtet. Um dahin zu kommen, wie etwa hier in Neustadt/WN werde es eines langen Weges bedürfen. Auch Landrat Andreas Meier und der Landtagsabgeordneter Tobias Reis, die bei einem anderen Termin im Hospiz weilten, begrüßten die Gäste aus dem baltischen Staat.













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