Neustadt an der Waldnaab
27.09.2018 - 13:42 Uhr

Museumsverein ist unentbehrlich

Der Museumsverein Neustadt kann auf seine geleistete Arbeit Stolz sein. „Wenn es ihn nicht geben würde, müssten wir ihn neu schaffen“, betonte zweiter Bürgermeister Heinrich Maier.

von KRB
Der Museumsverein Neustadt wird auch in den kommenden Jahren unter der bewährten Führung von Bernhard Knauer (Dritter von links) und seiner Mannschaft geführt. Bild: krb
Der Museumsverein Neustadt wird auch in den kommenden Jahren unter der bewährten Führung von Bernhard Knauer (Dritter von links) und seiner Mannschaft geführt.

Bei den Neuwahlen ergaben sich keine Veränderungen. Unter dem Vorsitz von Stadtrat Bernhard Knauer geht die bewährte Mannschaft in die kommenden Jahre. Vorsitzender Knauer freute sich über den guten Besuch zur Jahreshauptversammlung im Mesnerhaus. „Vieles unserer Arbeit läuft im Hintergrund. So wurde zum Beispiel ein Bild des Neustädter Malers Fuchshuber angekauft oder der Original-Schreibtisch von Kommerzienrat Zacharias Frank gesichert.“ Ebenso verhielt es sich mit den Filmen über Neustadt von Aloysia Rebl. Die digitale Aufbereitung der Super-8-Filme von Alfred Spachtholz erfolgte ausgezeichnet und das Interesse der Neustädter bei den Filmnachmittagen in der Stadthalle war groß.

Ein voller Erfolg war die Krippenausstellung im Museum der Stadt sowie der Krippenweg über den Neustädter Stadtplatz. „Hier müssen wir unbedingt, zwar nicht jährlich aber in regelmäßigen Abständen, eine Wiederholung organisieren. Wenn man gesehen hat, wie viele Menschen an Sonntagnachmittagen über den Stadtplatz spaziert sind, dann ruft dieser Krippenweg nach einer Neuauflage.“ Als Verbesserung merkte Knauer an, dass für jede Krippe eine Beleuchtung sinnvoll wäre.

Der größte Kraftakt des kleinen Neustädter Vereins war die Herausgabe des Buchs über den Neustädter Maler Thaddäus Rabusky. „Welches Engagement hier unser zweiter Vorsitzender, Buchautor und Spendensammler Hermann Wild an den Tag gelegt hat, war mehr als Bemerkenswert.“ Bereits nach wenigen Wochen waren die Ausgaben durch Buchverkäufe und Spendeneingänge ausgeglichen. Knauer sprach ihm hierzu den größten Respekt und seine Anerkennung aus. Abschließend dankte Knauer neben der Stadt auch Ursel Wiechert vom Museum und dem Vorstand für die beispielhafte Zusammenarbeit.

Kassier Oskar Schwarz schilderte detailliert die Einnahmen und Ausgaben. Bei den Neuwahlen unter Leitung von zweitem Bürgermeister Heinrich Maier gab es keine Veränderungen. Vorsitzender bleibt Bernhard Knauer. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Gabi Fröhlich und Hermann Wild. Schriftführerin bleibt Gabi Fröhlich und die Kasse in

von Oskar Schwarz. Kassenprüfer sind Heinrich Maier und Franz Witt, und Leiter des Heimatkundlichen Arbeitskreises Alfred Spachtholz.

Bürgermeister Heinrich Maier dankte den Verantwortlichen. „Die ganze Stadt profitiert von der Arbeit und dem Engagement des Vereins. Die Zeugen der Vergangenheit, seien es Bücher, Filme, Bilder, Kunstwerke oder auch das Archiv sind gelebte Tradition in unserer Stadt.“

Bei Wünschen und Anregungen äußerte Alfred Spachtholz den Wunsch, entweder einen neuen Beamer oder einen großen Fernseher anzuschaffen. Die Qualität des bestehenden Geräts genüge nicht mehr den Ansprüchen. Gleichzeitig betonte er, dass das inzwischen vergriffene Hausnamenbuch digitalisiert wurde. Eventuell kann es in Kürze als CD herausgegeben werden. Außerdem regte er an, die Filme im Museum öfter zu erneuern.

Knauer gab einen Hinweis auf die Veranstaltung am 17. Oktober, bei der das Buch von Willi Steger über die Glasmacherlieder vorgestellt wird. Außerdem informierte er die Mitglieder, dass ein Buch über den Neustädter Komponisten Franz Gleißner in Vorbereitung ist. Zum Abschluss zeigte Alfred Spachtholz einen neuen Film über „Alt-Neustadt“, der der Öffentlichkeit im kommenden Jahr präsentiert wird.

 
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