26.12.2018 - 11:38 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Die Nacht des Friedens

Es ist eine Nacht, die ganz im Zeichen des Friedens steht. In ihrem Krippenspiel beweisen die kleinen Darsteller, wie scheinbar unüberwindbare Hürden gemeistert und Ängste überwunden werden können.

Nicht nur die Hirten, sondern auch die Tiere versammelten sich im friedlichen Miteinander um die Krippe Jesu
von Gerhard SteinerProfil

Auch in diesem Jahr stand das Krippenspiel im Mittelpunkt der Kinderchristmette, einstudiert von Gemeindereferentin Julia Plödt. In Anlehnung an die Lesung aus dem Buch Jesaja kamen nicht nur die Hirten zur Krippe Jesu, sondern auch zahlreiche Tiere. Diese trafen sich am Lagerfeuer, und auch der Wolf gesellte sich zu ihnen.

Da die anderen Tiere vor ihm Angst hatten, meinte er: "Auch ich habe die Engel gesehen und ihre Botschaft gehört: Frieden - ein wunderbares Wort. Könnten wir nicht wenigstens heute Nacht in Frieden miteinander leben?" Nach kurzem Überlegen betonten die überzeugten Schafe: "Wir trauen dir, heute ist die Nacht des Friedens." Und so machten sich alle Tiere gemeinsam auf den Weg zum Stall, denn sie alle waren wie verwandelt in jener Nacht. Jeder von ihnen konnte das Wunder des Friedens spüren.

Das Krippenspiel richtete eine besondere Botschaft an die Besucher: So, wie die Tiere am Ende miteinander umgehen, so sollte es auch unter den Menschen sein. Kein Misstrauen, kein Leben in Angst. Im Fokus sollte immer da friedliche Miteinander stehen. "Und dieser Friede geht von der Krippe aus, von Jesus, der mit seiner Geburt das Licht in unsere Welt brachte", betonten die kleinen Darsteller.

Nicht nur das Krippenspiel, sondern auch die gesamte Feier wurde vom Kinder- und Jugendchor "Regenbogen" mit ihren Instrumentalistinnen unter der Leitung von Waltraud Näger und Elisabeth König musikalisch gestaltet. So richtig warm ums Herz wurde den Krippenbesuchern beim gemeinsamen Abschlusslied "Stille Nacht, heilige Nacht", bei dem nur der feierlich strahlende Weihnachtsbaum das Gotteshaus festlich erleuchtete. Am Ende des gemeinsamen Gottesdienstes erhielt jedes Kind noch eine Bildkarte mit dem Krippenmotiv und die Erwachsenen nahmen in mitgebrachten Laternen das Friedenslicht aus Bethlehem mit nach Hause.

Zuvor kümmerten sich die hauptverantwortlichen Ministrantinnen Lisa Spachtholz, Samira Blaschke und Anna-Lena Kippes mit ihren Helfern um 77 Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren. Sie organisierten wie jedes Jahr die Aktion "Wir warten auf's Christkind". Aufgeteilt in verschiedene Altersgruppen bastelten sie mit den kleinen Teilnehmern von 13 bis 15.30 Uhr im katholischen Pfarrheim Sterne und Salzteigplätzchen und stellten Seife her. Weiterhin wurden Holzhäuschen bemalt. Anschließend gab es noch Tee mit Lebkuchen, bevor es gemeinsam zur Kinderchristmette ging.

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