13.05.2019 - 10:17 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Neid macht Traum zum Alptraum

Neid, Sticheleien, Ausgrenzung – wie im wirklichen Leben. Davon handelt das Stück „Fake oder War doch nur Spaß“. Vor insgesamt 200 Schülern geht es um „Mobbing“ und insbesondere „Cyber-Mobbing“ sowie deren Folgen.

War es doch nur Spaß zwischen Lena und Andi? Oder muss Lena mit der brutalen Wirklichkeit fertigwerden?
von Werner ArnoldProfil

Die 17-jährige Lena träumt davon, Sängerin zu werden. Sie wird in eine Casting-Agentur aufgenommen und weckt dadurch den Neid einiger Mitschüler. Erste Sticheleien und Ausgrenzungen sind die Folge. Es kommt zu Mobbingattacken in diversen Netzwerken. Lena wehrt ich gegen die Kommentare und Lügen. Sie postet ihre Kommentare und stellt einen von ihr verfassten Rap-Song gegen die Mobber online.

Was mit einer kleinen Rache begann, nimmt unbeschreibliche Ausmaße an. Bald werden Lehrer auf die Attacken aufmerksam. Schulintern können sie das Problem nicht klären. Es wurde ein Video ins Netz gestellt, das Lena betrunken in einer Toilette zeigte. Für Lena wird es noch härter.

Sie bekommt mit, dass Andi, der ihr eine Liebesaffäre vortäuschte, zur Gruppe der Mobber gehört. Ihr Vater drängt sie zur Anzeige. Die 17-Jährige will sich das Leben nehmen. Ein Mitschüler findet sie rechtzeitig und Lena wird gerettet. Die Polizei ermittelt.

Anschließend diskutieren die Real- Mittel- und St.-Felix-Schüler das Geschehen, das sie zuvor auf der Bühne gesehen haben. "Besser sei es, miteinander zu sprechen, als Handy und Drogen den Vorzug zu geben, sagte Martin Neumann vom Kreisjugendring, auf dessen Aktion "Demokratie Leben" das Projekt zurückging.

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