„Wir müssen uns einfach bemühen, die Menschen in unserer Stadt zu erreichen“, erklärt Sebastian Dippold, Vorsitzender der Neustädter Sozialdemokraten als Grund für die Rückkehr der Zeitung. „Dass jemand auf unsere Website klickt oder auf Facebook bei der Neustädter SPD ein „Gefällt mir“ da lässt, das darf man nicht erwarten, so ein Anspruchsdenken ist falsch. Richtig ist das Gegenteil: Wir sind hier als Partei in der Bringschuld! Wir müssen auf die Menschen zugehen.“
"Jeder Neustädter und jede Neustädterin erhält somit exklusiv Informationen über politische Themen und die Arbeit unserer Neustädter SPD“, freut sich der stellvertretende Vorsitzende Martin Filchner. Die letzte Auflage der „SPD vor Ort“ war 1999, zum 90-jährigen Bestehen des Ortsvereins.
Die Zeitung der Genossen hatte damals aber mehr die Funktion einer Art Festschrift. Auch jetzt soll die „SPD vor Ort“ kein reines „Politblatt“ werden: „Wir sind ganz normale Menschen. Und wir sind Neustädterinnen und Neustädter. Das wird man in der Zeitung auch deutlich wiederfinden“, sagt Dippold.
Selbstverständlich werde die „SPD vor Ort“ vollständig in Neustadt erstellt. „Druck, Layout und Redaktion, alles hier“, sagt er. Und er fährt fort: „Klar könnten wir das irgendwo im Internet vielleicht ein bisschen billiger kriegen. Aber zum einen ist billiger nicht besser und wieso sollen wir vorhandenes und gewachsenes Neustädter Know-how nicht nutzen? Das wäre ja grob fahrlässig!“













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