25.04.2019 - 16:23 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Siedlerverband mit bewährten Kräften

Es bleibt vieles beim Alten. Die Neuwahlen des Vorstands des Kreisverbandes Neustadt im Verband Wohneigentum bringen kaum Veränderungen. Einige Neuigkeiten gibt es dennoch zu vermelden.

Helmut Grünbauer (Dritter von links) ist weiter Vorsitzender des Kreisverbandes Neustadt im Verband Wohneigentum. Im zur Seite steht sein bewährtes Vorstandsteam, in das nur Alexandra Kurz (Zweite von rechts) neu gewählt wurde. Reinhard Ott (links), der neue Bezirksvorsitzende, stellte sich in der Versammlung vor.
von Hans PremProfil

Der Kreisverband ist das Bindeglied zwischen den 41 angeschlossenen Siedlergemeinschaften und dem Bezirksverband Oberpfalz im Verband Wohneigentum. Die Vertreter von 21 Gemeinschaften wählten am Mittwochabend im AWO-Heim turnusgemäß eine neue Vorstandschaft, der auch die nächsten vier Jahre Helmut Grünbauer als Vorsitzender vorsteht.

Zum Stellvertreter wurde Arthur Weber, zum Schriftführer Matthias Kotschenreuther, zum Kassier Claus Zille und zum Revisor Franz Bringer gewählt. Einzig der Posten des zweiten Revisors wurde mit Alexandra Kurz neu besetzt.

Nach der Bekanntgabe der leicht rückläufigen Zuschusshöhe für Anschaffungen der einzelnen Siedlergemeinschaften verabschiedete die Versammlung ohne Diskussionen eine neue Satzung mit kleinen Änderungen. Grünbauer blickte in seinem kurzen Bericht auf die Info-Veranstaltung zum Thema „Mit Stromspeichern in die Energieunabhängigkeit“ mit der Firma Sonnen GmbH und ZENO – Zukunftsenergie Nordoberpfalz zurück. Er bedauerte, dass die in Sammelbestellung angeschafften Werbe-Roll-Ups bisher nur bei drei Siedlergemeinschaften Anklang gefunden hätten.

Nach dem Kassenbericht von Zille und den Neuwahlen stellte sich Reinhard Ott, der neue Vorsitzende des Bezirks Oberpfalz im Verband Wohneigentum vor. Er begründete die Erhöhung des Verbandsbeitrags um 44 Cent mit Kosten für die Digitalisierung durch Einführung eines einheitlichen Verwaltungsprogramms für die einzelnen Siedlergemeinschaften. „Dieses web-basierte Programm erleichtert sowohl die Kommunikation zwischen den Gemeinschaften und dem Bezirksverband als auch die Mitglieder-, Verwaltungs- und Kassenarbeiten in den Siedlergemeinschaften“. Die Kosten für das neue Programm würde der Bezirksverband übernehmen.

Ott ging ausführlich auf das aktuelle Thema Grundsteuer ein. Der Einheitswert als bisherige Berechnungsgrundlage wurde durch das Bundesverfassungsgericht als nicht mehr verfassungskonform erklärt. Seiner Meinung nach scheitere das Modell „Scholz“. Die Politik müsse nun bis 31. Dezember ein gangbares Modell vorlegen. Er bezweifelte, dass dies zu schaffen sei. „So kommen wir dem Ziel, die Grundsteuer komplett abzuschaffen, näher, weil sie es nicht schaffen werden, bis zu diesem Zeitpunkt ein neues Modell vorzulegen“. Im Übrigen prognostizierte er, dass nach der verkündeten Öffnungsklausel durch Bundeskanzlerin Angela Merkel das bayerische Modell, das hier alle bevorzugen würden, zum Zuge kommen wird.

Grünbauer blickte am Ende auf das am 20. Juli bevorstehende 10-jährige Bestehen des Kreisverbandes voraus. Dieses Jubiläum wolle man mit einer Rückschau feiern. Der genaue Termin stehe noch nicht fest. Er beantwortete gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden etliche Fragen der Anwesenden in Bezug auf das neue digitale Verwaltungsprogramm für die Siedlergemeinschaften. Hier werde der Kreisverband auch entsprechende Schulungen anbieten.

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