Neustadt an der Waldnaab
11.10.2018 - 16:58 Uhr

SPD gewinnt Kampfabstimmung um Straßenbeleuchtung

Die letzte Kampfabstimmungen im Stadtrat liegt lange zurück. Diese Woche war es wieder soweit. Dabei erlitt Bürgermeister Rupert Troppmann eine Niederlage, die eigentlich nicht zu erwarten war.

An der Einmündung zur neuen BRK-Rettungswache nimmt in der Flosser Straße der Verkehr zu. Zeit also, den Bereich ordentlich auszuleuchten. Der Stadtrat ist jedoch geteilter Meinung, wie das aussehen könnte. Bild: Schönberger
An der Einmündung zur neuen BRK-Rettungswache nimmt in der Flosser Straße der Verkehr zu. Zeit also, den Bereich ordentlich auszuleuchten. Der Stadtrat ist jedoch geteilter Meinung, wie das aussehen könnte.

Der Bauausschuss hatte im Juni beschlossen, die Straßenbeleuchtung von der Kreuzung Dahlienweg zur neuen BRK-Rettungswache zu verlängern. Dazu sind vier neue Laternenmasten nötig. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung lautete, dazu auf der rechten Straßenseite stadtauswärts Peitschenmasten aufzustellen. "Ich habe Informationen bekommen, dass wir noch vier alte Masten haben", erklärte Troppmann. "Das würde uns Geld sparen." Zudem würde der Radweg auf der gegenüberliegenden Seite mit ausgeleuchtet.

Die vorgesehenen Masten würden mit je zwei herkömmlichen 36-Watt-Röhren bestückt. Das alles koste 8950 Euro. Dabei regte sich Widerstand bei der SPD, vor allem bei Martin Filchner: "Machen wir doch in die vier Masten LED-Leuchten rein und vielleicht nächstes Jahr LEDs in die übrigen elf oder zwölf Masten bis zur ,Kleinen Firma'. das ergibt dann ein einheitliches Bild." Dass übergangsweise unterschiedliche leuchten in derselben Straße zum Einsatz kämen sei halb so schlimm.

Dieser Vorschlag kommt zwar mit 10900 Euro teurer, überzeugte aber auch die Freien Wähler. Zusammen setzten sie sich mit elf Stimmen gegen Troppmann und die CSU durch. Den Auftrag dazu erhielt das Bayernwerk.

Zum Hintergrund: Wegen des Baus der neuen Rettungswache in der Flosser Straße befindet sich nun die Ausfahrt der Rettungswache außerhalb der früheren Ortsgrenze. Mittlerweile wurde das Ortsschild weiter Richtung Störnstein versetzt, damit die Ausfahrt der Rettungswache innerhalb der Neustädter Ortsgrenzen und in der Tempo-50-Zone bleibt.

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