Bereits im Juni hat der Stadtrat die Aufstellung des Bebauungsplans "Nördlich der Gramau" beschlossen. Stellungnahmen von Bürgern kamen dazu nicht, wohl aber von Behörden. Eine einzige verzögert nun das Projekt um einen weiteren Monat. Das Landratsamt forderte für die 2543 Quadratmeter große Erweiterung des bisher über 62 000 Quadratmeter umfassenden Areals aufgrund eines neuen Urteils ein schalltechnisches Kontingentierungsgutachten.
Der Stadtrat beschloss, darauf zu verzichten. Hintergrund ist, dass die Tankstelle lediglich 500 Quadratmeter beansprucht und keine hohen Immissionen zu erwarten seien. "Bei der Baugenehmigung ist sowieso ein eigenes Schallgutachten vorzulegen", ergänzte Bürgermeister Rupert Troppmann. Nach der erneuten Auslegung soll der Bebauungsplan im Februar beschlossen werden. Troppmann hofft dann auf einen baldigen Baubeginn. "Die Sache zieht sich bereits seit Mai."
Außerdem gab der Rathauschef in der Sitzung des Stadtrates eine Eilentscheidung bekannt, die er Mitte Dezember getroffen hatte. Bei der Sanierung der Anton-Wurzer-Straße mussten 200 Tonnen Erdaushub auf eine Sonderdeponie gefahren werden. 300 Tonnen kamen auf eine normale Halde. Zu den zuvor genehmigte Kosten von 25 500 Euro fielen weitere 27 500 Euro an.













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