Von Uwe Ibl
Es war ein Brocken Geld, den die Stadt vor über 30 Jahren für das Parkdeck samt Umgebung ausgegeben hat. Es gab Diskussionen und jede Menge Ärger. Die wird es jetzt wieder geben, zumal nicht die Wünsche, sondern die Finanzen die Zukunft bestimmen.
Es hat sich gezeigt, dass die Gesamtanlage mit begrüntem Dach, Granitfassaden und weitläufigem Parkdeck eingebaut in den Hang einen gelungenen städtebaulichen Akzent setzt. Wünschenswert wäre es, das Ganze nicht nur zu erhalten, sondern sogar für mehrfache Nutzungsmöglichkeiten wieder herzurichten. Schon in der Vergangenheit bot die säulenlose Halle Platz für Flohmärkte und wilde Partys, beispielsweise nach dem Faschingszug, wie sie andernorts in Neustadt nur schwer zu organisieren wären. Um das wieder zu ermöglichen, braucht es nicht nur ein saniertes Dach, sondern immer wichtiger werdende Sicherheitseinrichtungen wie Notausgänge an der richtigen Stelle. Das kostet Geld.
Um aber nicht in Wehmut angesichts der zu wenig gefüllten städtischen Konten zu verfallen, ist es zukunftsträchtiger, an eine ganz andere Eisprinzessinnen-Weisheit zu erinnern: Streusalz lässt nicht nur Schnee und Eis verschwinden, sondern zerstört Wege, Natur und sogar Beton. Weniger zu streuen ist hier mehr – besonders mit Blick auf die Langzeitwirkung und deren Kosten.















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