04.07.2019 - 12:28 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Wiedersehen beim Ugandafest im Klostergarten St. Felix in Neustadt/WN

Die Sonne meinte es am Wochenende fast schon zu gut. Doch die Besucher kamen trotzdem zahlreich zum Ugandafest in St. Felix in Neustadt/WN. Sie wollten auch Pater Stanislaus wiedersehen.

Gemeinsam mit Studentin Marble stellt Stanislaus I. die unterstützten Projekte in Uganda vor.
von Gerhard SteinerProfil

Es herrschen tropische Temperaturen, als der ehemalige Guardian und Ugandamissionar P. Nsubuga, besser bekannt als Pater Stanislaus, den Festgottesdienst im Klostergarten St. Felix zelebriert. Dabei nutzte er die Gelegenheit, die Gottesdienstbesucher über die aktuellen Projekte und Maßnahmen in Uganda zu informieren. Er betonte, dass der diesjährige Erlös für die Genesung von Esther verwendet wird. Sie ist an Hepatitis erkrankt, was in Uganda einem Todesurteil gleichkomme. „Eine Garantie, dass es Esther schafft, gibt es nicht. Aber, was wir tun können, lasst uns tun. Wir können helfen und wir können beten“, so der Missionar. Die Gruppe Carpe Diem sorgte in bewährter Weise mit ihrer Musik für eine festliche Stimmung.

Viele der Gottesdienstbesucher blieben gleich sitzen, um sich im Anschluss ein Paar Weißwürste mit Brezn schmecken zu lassen. Das Jugendakkordeonorchester unter der Leitung von Jürgen Eckert sorgte für die musikalische Unterhaltung. Am Nachmittag übernahm die Stadtkapelle unter der Leitung von Karl Wildenauer. Stanislaus II. meinte dazu: "Es ist übermenschlich, hier zu sitzen und zu spielen!“. Und auch die Besucher ließen sich von der Hitze nicht abhalten. Sie nutzten die Gelegenheit, um mit ihrem ehemaligen Guardian ins Gespräch zu kommen. Pater Stanislaus I. stellte auch noch Marble vor, eine Studentin aus Uganda. Karl Wildenauer ließ beide natürlich nicht gehen, bevor nicht jeder ein Lied dirigiert hatte. Dies dürfte vor allem für die Studentin ein unvergessenes Erlebnis bleiben.

Auf die Kinder warteten beim Ugandafest eine Schminkecke und ein Kinderkarussell, während die Erwachsenen beim Flohmarkt stöberten. Später lockten Brotzeiten und ein umfangreiches Kuchenbüffet. Die Sonntagsvesper beendet das gelungen Fest im Felixgarten.

Gekonnt schwingt der ehemalige Guardian Stanislaus I. den Taktstock.
Sehr gefragt sind auch die hübschen Ketten aus Uganda.
Viele Besucher informieren sich an der Schautafel über die Projekte in Uganda.
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