11.01.2022 - 15:59 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Zahl der Omikron-Verdachtsfälle im Landkreis Neustadt/WN steigt stark an

Mehr als verdoppelt hat sich die Zahl der Omikron-Verdachtsfälle im Landkreis Neustadt/WN. Sie liegt bei 173. Inzwischen wurden weitere 30 Omikron-Fälle bestätigt. Die Zahl der Coronafälle ist in den meisten Orten im Landkreis gestiegen.

212 Landkreis-Bewohner galten zwischen dem 4. und 10. Januar als mit dem Coronavirus infiziert. Bei 30 Fällen im Landkreis wurde bisher die Omikron-Variante bestätigt.
von Sonja Kaute Kontakt Profil

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist im Landkreis Neustadt/WN weiter auf dem Vormarsch. Laut Auskunft von Landratsamtssprecherin Claudia Prößl am Dienstag gibt es inzwischen 203 Fälle, "die entweder per Sequenzierung bestätigt sind, oder aufgrund der Mutationsdiagnostik oder einer engen Kontaktsituation zu einem Omikron-Fall als begründete Omikron-Verdachtsfälle zu werten sind". Gesichert sei die Omikron-Variante in 30 dieser Fälle. Das ist eine Verzehnfachung der bestätigten Fälle im Vergleich zu vergangener Woche Dienstag (3 Fälle). Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle liegt damit aktuell bei 173, in der Vorwoche waren es 95 Verdachtsfälle.

Auch die Zahl der Coronafälle insgesamt ist im Landkreis Neustadt/WN gestiegen. Zwischen dem 4. und 10. Januar galten 212 Landkreis-Bewohner als mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 42 mehr Fälle als in den zuvor ausgewerteten sieben Tagen bis zum 3. Januar. Prößl vermutet, dass der Anstieg weitergehen wird. Denn nach dem Jahreswechsel und den Ferien werden in Schulen, Kitas und Betrieben wieder mehr Tests durchgeführt. "Wir erwarten daher in den nächsten Tagen stark steigende Fallzahlen, was dann nächste Woche zu einer wesentlich höheren Inzidenz (dazu braucht man ja sieben zurückliegende Tage) führen dürfte", so Prößl.

Die Auswertung der Fälle vom 4. bis 10. Januar:

Die Coronafallzahlen im Landkreis Neustadt/WN vom 4. bis 10. Januar 2022
  • Die meisten Coronafälle wurden bestätigt in Grafenwöhr (18 Fälle, 17 weniger als in der Vorwoche), Neustadt/WN (17, unverändert) und Pressath (15, +7).
  • Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen pro 1000 Einwohner gab es im genannten Zeitraum in Tännesberg (8,2, Vorwoche: 8,9), Flossenbürg (6,1, Vorwoche: 0,7), Kirchendemenreuth (5,7, Vorwoche: 0,0) und Schirmitz (5,7, Vorwoche: 2,1).
  • Die absoluten Fallzahlen sind in 22 der 38 Orte gestiegen, in 11 Orten gesunken und in 5 Orten gleich geblieben.
  • In lediglich 4 Orten wurden keine Covid-19-Infektionen nachgewiesen (Vorwoche: 7 Orte): Bechtsrieth, Neustadt am Kulm, Waidhaus und Waldthurn.

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