Neustadt an der Waldnaab
20.06.2018 - 12:03 Uhr

Zöllner rettet Turmfalken

Tierisch viel Glück hat ein junger Turmfalke. Zöllner entdecken ihn panisch flatternd an einem Wildzaun der Autobahnabgrenzung. Der Vogel hat sich darin verfangen.

Panisch und in Angriffslaune finden die Zöllner den kleinen Turmfalken, der sich im Zaun an der Autobahn verfangen hat. exb
Panisch und in Angriffslaune finden die Zöllner den kleinen Turmfalken, der sich im Zaun an der Autobahn verfangen hat.

(mte) Mit dieser Entdeckung auf der A 6 in der Nähe von Waidhaus begann der nicht alltägliche Einsatz für die Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus des Hauptzollamts Regensburg am frühen Montagabend, berichtet Sprecher Michael Lochner. "Vielleicht hat sich der Jungvogel bei seinem Flug verschätzt und er dachte, er käme durch das Maschendrahtloch." Doch: Fehlanzeige.

(mte) Mit dieser Entdeckung auf der A 6 in der Nähe von Waidhaus begann der nicht alltägliche Einsatz für die Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus des Hauptzollamts Regensburg am frühen Montagabend, berichtet Sprecher Michael Lochner. "Vielleicht hat sich der Jungvogel bei seinem Flug verschätzt und er dachte, er käme durch das Maschendrahtloch." Doch: Fehlanzeige.
Und so flatterte der Jungvogel in seiner Panik und Angst total hilflos am Zaun. Da entschlossen sich die Zöllner die Streifenfahrt kurz zu unterbrechen, um den Greifvogel aus seiner misslichen Lage zu befreien. Einer der Zöllner kletterte dazu kurzerhand über den Zaun und näherte sich vorsichtig dem gefangenen, aber angriffsbereiten Vogel. Nach kurzer Zeit konnte der Beamte, der als Jäger firm ist im Umgang mit Wildtieren, den Falken geschickt einfangen. Weil der Vogel sich bei seinem Zaun-Malheur nicht weiter verletzt hat, konnte ihn der Zöllner davonfliegen lassen. Der Abflug hat den Falken wohl vor dem Schlimmsten bewahrt. Für Fressfeinde wie Fuchs oder Marder wäre er wohl leichte Beute gewesen. Auch hätte er sich durch eigene Flügelschläge selbst verletzen können.
Tierische Einsätze bestreiten die Zöllner immer wieder, weiß Lochner. Zuletzt etwa retteten die Kollegen aus Furth einen Schwan, der auf der Bundesstraße 20 spaziert war.

 

 
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