29.07.2019 - 08:31 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Zoigl-Wirt nimmt Abi-Jahrgang 89 ins Gebet

Gut, in 30 Jahren ändert sich vieles. Aber „ihre" Schule hatten die Neustädter Gymnasiasten des Abschlussjahrganges 1989 dann doch etwas anders in Erinnerung.

Kein Klassentreffen ohne Erinnerungsfoto: Der Abi-Jahrgang 1989 lässt sich dafür vor der Zoigl-Wirtschaft "Zum Waldhauser", in der di9e Ehemailigen bis zur frühen Morgen zusammensitzen, ablichten.
von Hubert Lukas Kontakt Profil
Als wäre die Zeit stillgestanden: Der ehemalige Physiklehrer Wolfgang Christ und seine damaligen Schüler im Physiksaal.

Gut, in 30 Jahren ändert sich vieles. Aber „ihre" Schule hatten die Gymnasiasten des Abschlussjahrganges 1989 dann doch etwas anders in Erinnerung. Seit gut zwei Jahren lässt der Landkreis Neustadt/WN den Gebäudekomplex aus den 1970er Jahren generalsanieren. Entsprechend mussten sich die über 40 Teilnehmer am Klassentreffen, das Verena Weber, Sabine Ivey-Frank, Jürgen Stich und Michael Kronwald organisiert hatten, bei einer Besichtigung den Weg teilweise durch eine Baustelle bahnen. Da sich auch im Laufe der Zeit die Raumeinteilung geändert hatte, und damit sich die „Ehemaligen" nicht verlaufen, hatte der frühere Mathematik- und Physiklehrer Wolfgang Christ die Führung übernommen. Der Vorsitzende des Fördervereins der Freunde des Gymnasiums Neustadt erklärte die laufenden Maßnahmen und ließ seine damaligen Schüler auch noch einmal im Physiksaal Platz nehmen. Anschließend traf sich die Gruppe mit ihm bei der Zoiglwirtschaft "Zum Waldhauser" zur weiteren Feier. Selbstredend machten bei den Kameraden, die bis aus Lübeck angereist waren, so manche Erinnerungen die Runde. Aber auch eine Spendenbox für den Förderverein, in der sich am Ende 500 Euro befanden. Andere wiederum verabredeten sich zu weiteren Treffen in kleinerer Runde, da sie nicht erst wieder fünf Jahre bis zur nächsten Zusammenkunft warten wollten. Und wie es sich für ein „30-Jähriges" gehört, hatten die Organisatoren bei Wirt Gerald Wickel ein üppiges Büfett mit deftigen Brotzeit bestellt. Doch bevor er seine Gäste an die Teller ließ, mussten sie erst ein Zoigl-Gebet aufsprechen, wie es im „Waldhauser“ Tradition sei. Dermaßen gestärkt, hielt es dann der harte Kern lange bis nach Mitternacht in der Stube aus. So lange, dass es schon wieder hell wurde.

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