Mit der Aufstellung der Kandidatenliste hat die Wählergruppe „Aktive Bürger Niedermurach und Umgebung“ ihre Vorarbeit für die Kommunalwahl am 15. März geleistet. Bei der Aufstellungsversammlung im Gasthaus Gillitzer war zu vernehmen, dass das Werben um Kandidaten für die Liste keine besonderen Probleme bereitete. „Es freut mich, dass doch recht viele junge Bürger damit ihr Interesse für die Gemeindepolitik zeigen“, betonte Bürgermeister Martin Prey und wertete es als sehr positiv, dass sieben Frauen auf der Liste zu finden sind.
Zweite Bürgermeisterin Rita Salomon erklärte das Wahlprozedere zur Listen- und Bürgermeisterkandidaten-Aufstellung. Sie schlug Martin Prey als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl vor, worauf die Versammlung in geheimer Wahl dem Amtsinhaber einstimmig ihr Vertrauen entgegen brachte und ihn zum Bewerber für das Spitzenamt wählte. Reibungslos verlief die nächste geheime Wahl, bei der durch Stimmenvergabe die Platzierung der 24 Kandidaten auf der Liste festgelegt wurde. Für die jungen Nachwuchskandidaten sicherlich auch eine Lehrstunde, wie Demokratie an der Basis funktioniert.
Martin Prey lobte die Bereitschaft der Kandidaten, bei der Gemeinderatswahl anzutreten, auch wenn nicht alle in das Gremium kommen können. Er sah die Liste sowohl von der Altersstruktur als auch von den Persönlichkeiten her als gut ausgewogen und dankte allen für ihr Interesse, sich für die Mitgestaltung der Heimatgemeinde einbringen zu wollen.
Auf seine erneute Kandidatur als Bürgermeister eingehend erklärte Martin Prey, dass er keinen Wahlkampf geplant habe, da er dafür keine Notwendigkeit sehe. „Im Gemeinderat herrscht ein gutes, sachliches Einvernehmen, Mehrheitsentscheidungen werden demokratisch respektiert und für fraktionsübliche Auseinandersetzungen wird keine Energie verschwendet“, betonte er und sah gerade darin die effektive und zielstrebige Arbeit der Gemeindevertreter für die Bürger.
Rückblickend machte Bürgermeister Prey deutlich, dass vieles in der Wahlperiode geschaffen oder auf den Weg gebracht worden sei und nannte die wichtigsten Projekte. Die dringlichste Maßnahme in der nahen Zukunft sei der Ausbau der Dietersdorfer Straße, aber auch Schule und Kindergarten wolle man als zukunftsweisende Einrichtungen im Auge behalten. Trotz vieler anstehender Aufgaben zeichnete der Bürgermeister ein positives Erscheinungsbild der Gemeinde, an dem die Vereine und alle aktiven Bürger maßgeblichen Anteil haben.
1. Martin Prey (Landwirtschaftsmeister), 2. Rita Salomon (Finanzbeamtin), 3. David Niederalt Werkzeugmechaniker), 4. Werner Schäffer (Vermessungsbeamter), 5. Doris Prey (Servicekraft), 6. Josef Böhm (Mediengestalter i. R.), 7. Johannes Glaser (Metallbaumeister), 8. Josef Straller (Servicetechniker), 9. Michael Salomon (Drahtzieher), 10. Jürgen Dietl (Förderlehrer), 11. Alfons Wittmann (Landwirtschaftl. Beamter), 12. Franziska Meier (Umweltingenieurin), 13. Alois Fronhofer (Metzgermeister), 14. Sascha Treiber (Angestellter), 15. Markus Lingl (Schreiner), 16. Toni Hauser (Geschäftsführer), 17. Sandra Urban (Bürokauffrau), 18. Johannes Schneeberger (Servicetechniker Gas), 19. Marie-Theres Pamler (Elektromeisterin), 20. Isabella Sinzger (Salesmanagerin), 21. Sandro Kramer (Industriemeister), 22. Wolfgang Pflug (Betriebselektriker), 23. Katrin Thanner (Bürokauffrau), 24. Gerhard Fleck (Maschinenbautechniker).
Ersatzkandidaten: Joachim Baum (Zollbeamter), Albert Hutzler, Sallach (Energieberater) (boj)













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