Wenn eine solche Teerkolonne anrückt, dann wird für Außenstehende hektische Betriebsamkeit sichtbar. Schließlich muss der heiße Asphalt vor dem Abkühlen verarbeitet sein. Für das Team der Firma Huber war es eine routinemäßige Tätigkeit, als es im Mühlweg die Deckschicht einbaute.
Zwingend erforderlich war diese Maßnahme zwar noch nicht, doch mit dem Bau des neuen Pfarrheims ergab sich eine neue Sichtweise auf den Straßenzug. Vor der Neugestaltung der Außenanlagen des Pfarrheims einigten sich Gemeinde und Kirchenverwaltung auf eine angepasste Trassenführung des Mühlwegs, mit dem die Engstellen nun der Vergangenheit angehören sollen. Das Anlegen einer neuen Regenwasserrinne hatte eine entsprechende Anschlussteerung notwendig gemacht, dem bisherigen Flickwerk auf der Straße wäre damit ein weiteres Stück hinzugefügt worden.
Die bereits an vielen Stellen schadhafte Deckschicht, der vom Streusalz bereits angegriffene Betondeckel der Einhausung des Werkbaches und die Beseitigung des "Fleckerlteppichs" auf der Straße waren ausschlaggebende Gründe, weshalb sich die Gemeinde für die Abfräsung und die komplette Erneuerung der Deckschicht entschied. Dass der neu geteerte Mühlweg für das Erscheinungsbild des neuen Pfarrheims sehr vorteilhaft ist, liegt auf der Hand. Aber auch die Anlieger profitieren davon und für sie ging eine monatelange Zeit der Unannehmlichkeiten und Behinderungen in der Bauphase zu Ende.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich laut Auskunft von Bürgermeister Martin Prey auf rund 20 000 Euro. Diese werden anteilig zwischen Gemeinde und Pfarrei gesplittet.













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