14.03.2019 - 10:32 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Führungsamt bleibt in der Familie

Der Vater gibt die Schulterklappen des Schützenmeisters an seinen Sohn weiter: Mit der Wahl von Johannes Schneeberger an die Spitze der Murachtaler Schützen bleibt das Führungsamt innerhalb der Familie.

Johannes Schneeberger (Vierter von links) steht nun an der Spitze der Murachtaler Schützen. Stellvertretende Bürgermeisterin Rita Salomon (rechts) gratulierte ihm und den weiteren Vorstandsmitgliedern (von links) Alexander Ehrenfried, Johann Schneeberger, Christian Kalb, Andreas Eiser, Bettina Zinkl, Jakob Kiener, Gerald Thanner, Michael Schneeberger, Johann Fuchs und Christoph Zinkl zur Wahl.
von Christof FröhlichProfil
Symbolischer Akt des Führungswechsels: Der bisherige Schützenmeister Johann Schneeberger gibt die Schulterklappen an seinen Sohn Johannes weiter, der das Amt weiterführt.

Er wolle "das Regiment an die Jungen übergeben", hatte der bisherige Schützenmeister Johann Schneeberger vor den Neuwahlen erklärt, die der Hauptpunkt der Jahreshauptversammlung waren. In seinem letzten Jahresrückblick hatte er über eine positive Mitgliederentwicklung berichten können – nach elf Neuaufnahmen gehören 172 Personen dem Verein an.

Als Höhepunkte des Vereinsjahres ordnete er das Lichtgewehr-Kennenlern-Schießen im Juni und den Vereinsausflug nach Leipzig ein. Als toller Erfolg aus den vergangenen beiden Jahren seien auch die beiden Faschingsbälle am "nasch'n Pfinsta" im Gedächtnis geblieben. Auf der sportlichen Ebene habe die Herrenmannschaft Luftpistole mit dem ersten Platz bei der Gaumeisterschaft aufhorchen lassen. Das Königsschießen gewannen "Liesl" Gerlinde Fleischmann und "König" Stefan Fuchs. Beim 27. Gemeindeschießen, dass die "Murachtaler" zusammen mit den Pertolzhofer Schützen organisieren, gewann die Feuerwehr Rottendorf.

Im Nachwuchsbereich setzen sich die Verantwortlichen dafür ein, Kinder für die Sportart Schießen zu begeistern. Johann Schneeberger verwies darauf, dass die in den vergangenen Jahren entwickelten Lichtgewehre und Luftpistolen keiner Altersbeschränkung unterliegen, und Buben und Mädchen bereits unter zwölf Jahren den Einstieg ins Sportschießen ermöglichen. Mit Aktionen wie "Faszination Lichtschießen" hätten einige neue Mitglieder gewonnen werden können.

In der Sparte Feuerwaffen sei erfreulich, dass sich einige jüngere Vereinsangehörige für das historische Zimmerstutzenschießen interessieren, wie Spartenleiter Christoph Zinkl erläuterte. Die Hauptaktivitäten steuert die Böllergruppe bei: 28 Mitstreiter dürfen es aktuell "krachen lassen", 3 davon gehören den "Schloßfalken" Pertolzhofen an. Insgesamt haben die Böllerschützen im Vorjahr über 40 Termine wahrgenommen.

Stellvertretende Bürgermeisterin Rita Salomon dankte den Murachtaler Schützen für ihren Einsatz im Leben der Gemeinde und für ihren Weitblick in Bezug auf die Jugendarbeit. Die „Bündelung der Kräfte“ der Schützenvereine aus Niedermurach und Pertolzhofen sei etwas Besonderes. Gaujugendleiterin Martina Herrmann ging auf den "Glückswurf" ein, der den Murachtalern mit dem Lichtschießen gelungen sei. So könnten auch schon die ganz Jungen Gefallen am Schießsport finden und so für die späteren Leistungsklassen am Ball gehalten werden.

Abschluss der Versammlung bildeten die Neuwahlen, bei denen - wie eingangs berichtet - Johannes Schneeberger das Amt des Schützenmeisters von seinem Vater Johann übernahm. Auch weitere Vorstandsposten erfuhren etwas "Blutauffrischung" (siehe Info-Element).

Neuwahlen:

Schützenmeister: Johannes Schneeberger, Stellvertreter: Johann Fuchs; Kassier: Jakob Kiener, Stellvertreter: Andreas Eiser; Schriftführer: Christoph Zinkl, Stellvertreter: Bettina Zinkl; Schießleiter: Alfred Schießlbauer, Stellvertreter: Gerald Thanner; Jugendleiter: Alfred Schießlbauer, Stellvertreter: Alexander Ehrenfried; Böllerkommandant: Christoph Zinkl, Stellvertreter: Martin Alwang, Johannes Glaser; Beisitzer: Johann Schneeberger, Christian Kalb, Michael Schneeberger; Fahnenjunker: Gerald Thanner und Alexander Ehrenfried; Kassenprüfer: Michael Schlagenhaufer, Josef Pröls. (frd)

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