Höflarner Kuriositäten am Hochzeitstag der Salomons

Niedermurach
03.08.2022 - 11:38 Uhr

Nach vier Jahren Probezeit schließen Silvia (34) und Manuel Salomon (42) aus Höflarn bei Niedermurach den Bund der Ehe. Dazu gibt es eine Überraschung der Dorfgemeinschaft.

Silvia Salomon aus Höflarn (Gemeinde Niedermurach) und Manuel Hölzlwimmer aus Anzenkirchen in Niederbayern gaben sich nach einer „Probezeit“ von vier Jahren am Standesamt in Niedermurach das Ja-Wort. Die Trauung nahm Bürgermeister Martin Prey vor. Bis dahin lief alles so, wie bei einer üblichen Eheschließung, doch dann kamen mehrere Überraschungen innerhalb kürzester Zeit auf das junge Ehepaar zu, mit denen sie nicht gerechnet hatten.

Vor dem Standesamt in Niedermurach gratulierte zunächst die Nottersdorfer Feuerwehr mit einem Schlauchspalier den Jungvermählten, doch die ganz dicke Überraschung kam für das Paar, als es nach Hause kam: Auf dem Grundstück stand ein bunt geschmückter 18 Meter hoher „Babybaum“, den die Höflarner Dorfgemeinschaft binnen einer Dreiviertelstunde, als das Paar am Standesamt war, aufgestellt hatte.

Dekoriert war der Baum mit Babykleidung, Spielzeug, dem Namen des Brautpaares und einem Storch auf der Spitze. Dazu war ein Schild mit der Aufschrift angebracht: „Ene, Mene Miste, es rappelt in der Kiste, jetzt geht’s aber geschwind, ein Jahr habt‘s für ein Kind. Vergesst ihr Eure Pflichten, müsst ihr a Festl für uns ausrichten. Das Dorf.“

Doch das war noch nicht alles am Hochzeitstag des jungen Paares: Aus dem Heimatort von Ehemann Manuel kam ein Video, das die Feuerwehr Triftern zeigte, die auf dem Rathausplatz ein Schlauchspalier aufgebaut hatte und auf die Rückkehr des Brautpaares von der Trauung wartet.

Der Babybaum wurde übrigens aus dem Wald der Familie Salomon „ausgeliehen“. Die Frage, wer das „Festl“ bezahlen muss, das die Höflarner Dorfgemeinschaft mit den Frischvermählten feiern will, blieb offen, wird aber spätestens in einem Jahr geklärt sein.

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