14.04.2019 - 11:03 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Landvolkbewegung sehr aktiv

Ohne Terminkalender geht's fast nicht: Das Thema "Zeit" nimmt sich Bildungsreferent Klaus Hirn bei der Hauptversammlung der Landvolkbewegung genau vor. Es heiße, auch mal "Nein" zu sagen. Natürlich nicht zu den Aktivitäten der KLB.

„Wer hält meine Zeit in den Händen“ lautete das Thema des Vortrags von Bildungsreferent Klaus Hirn.
von Externer BeitragProfil

Im Gasthaus Gillitzer traf sich die Ortsgruppe der Katholischen Landvolkbewegung zur Jahresversammlung. Alfons Wittmann als Vorsitzender begrüßte besonderes Pfarrer Herbert Rösl, Kaplan William Akala und den Bildungsreferent Klaus Hirn der einen Vortrag zum Thema "Wer hält meine Zeit in den Händen" im Anschluss an den offiziellen Teil hielt.

Co-Vorsitzende Monika Gillitzer Vorsitzende berichtete über die Aktivitäten des Landvolks im vergangenen Jahr. Der Jahreskalender war wieder bunt gespickt mit vielen Aktivitäten für Jung und Alt. Angefangen vom Familiengottesdienst, Fastenessen in der Mehrzweckhalle, Gestaltung eines Kreuzweges, eine Kinderkreuzverehrung, eine Kreuz-Meditation für Erwachsene am Karfreitag, Maiandacht, das Basteln eine Muttertagsgeschenks bis hin zum Schmücken des Fronleichnamaltars und zum alljährlichen Grillen und Zelten für Familien mit dem Besuch beim Imker war ein reichhaltiges Programm im Angebot. Weitere Höhepunkte waren die Fahrt zur Luisenburg, das Kinderspielefest und die Nikolauswanderung. Auch das Schmücken des Christbaumes und der Krippe in der Pfarrkirche, der Taize-Abend, bis hin zum Konzert mit Oliver Fietz, der mit seinen Liedern zum gemeinsamen Singen einlud, waren Teil der Aktivitäten.

Für die kleinsten Mitglieder der KLB, die Mutter-Kind-Gruppe, sprach Elisabeth Kiener als Vertreterin. Derzeit besuchen etwa 23 Kinder die wöchentlichen Gruppenstunden. Auch hier stehen zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm, vor allem Basteln, der Besuch von Spielplätzen oder Turnen standen dabei auf dem Programm. Auch das Spielefest der KLB am Sportplatz, der Martinsumzug, die Nikolauswanderung und ein Kinderfasching mit Umzug ließen keine Langeweile aufkommen.

Mit vielen Zahlen ging es im Kassenbericht weiter, vorgetragen von Inge Rossmann. Die üblichen Ein- und Ausgaben hielten sich in etwa die Waage. Und es konnte an diesem Abend auch eine Spende an Klaus Hirn für eine Hilfsaktion im Senegal in Höhe von 650 Euro übergeben werden.

In seinem Vortrag zum Thema "Wer hat meine Zeit in der Hand?" befragte Bildungsreferent Klaus Hirn die Anwesenden, was ihnen zum Wort "Zeit" und zu den Fragen "Wir haben noch nie so viel Zeit wie heute?" oder "Wir haben noch nie so wenig Zeit wie heute?" einfalle. Dass wir unsere Zeit genau einteilen, wurde ganz deutlich bei den Antworten auf die Frage, wer keinen Terminkalender führt. Nur wenige kommen ohne diesen aus. Die wichtigen Fragen in unserer "Beschleunigungsgesellschaft" lauten: "Was ist mir wichtig?", und "Was oder wer tut mir gut?". Um Freiräume zu schaffen, müsse jedem von uns gelingen, auch mal "Nein" zu sagen.

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