26.06.2020 - 11:37 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Langersehntes Straßenbau-Projekt für Niedermurach

Für erste Planierarbeiten ist der Bagger bereits gerollt, demnächst wird es auf der Gemeindestraße Rottendorf–Schömersdorf richtig zur Sache gehen. Für den Ausbau sind Kosten von rund 380 000 Euro vorgesehen.

Die Baustelle für die Ertüchtigung der Gemeindestraße Rottendorf–Schömersdorf ist eingerichtet. Mit Bagger wurden erste Planierarbeiten erledigt. Die Strecke ist nun in beide Richtungen gesperrt.
von Udo WeißProfil

Zusammen mit den Verantwortlichen der beteiligten Firmen, machte sich Bürgermeister Martin Prey ein Bild von den Arbeiten zur Oberbauverstärkung. "Heiß ersehnt", so war beim Pressetermin zu hören, sei das Projekt von den Bürgern der Gemeinde Niedermurach, und nun wird beim Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Rottendorf–Schömersdorf losgelegt.

Anfang der Woche nahm die Firma Huber aus Rötz, die mit dem Bauvorhaben beauftragt wurde, die Einrichtung der Baustelle vor. In den nächsten Wochen dann können die Baumaschinen loslegen. Zur Besprechung und Begehung vor Ort hieß der Bürgermeister auch Ingenieur Martin Dunst vom Ingenieurbüro Weiß (Neunburg), Bauleiter Stephan Karl (Firma Huber) und Bauleiter Georg Braun vom Subunternehmen Fischer willkommen.

Während ein Bagger schon die ersten Planierarbeiten vornahm, besprachen die Projektverantwortlichen noch einmal die neuralgischen Punkte. Ingenieur Martin Dunst erklärte, dass innerorts im Bereich der Ortschaft Rottendorf auf rund 260 Metern (circa 1200 Quadratmeter) eine Asphaltsanierung stattfinden wird und dabei teilweise neue Einfassungen gesetzt werden. Die Baukosten von 50 000 Euro für diesen Teilabschnitt würden nicht gefördert.

In der Juni-Sitzung des Gemeinderats ist über die Auftragsvergabe des Straßenbaus informiert worden

Niedermurach

Außerorts auf der Gemeindeverbindungsstraße (GV) Rottendorf–Schömersdorf wird auf 2,2 Kilometern Länge (12 500 Quadratmeter) eine Oberbauverstärkung (Tragschicht und Deckschicht) erstellt. Dazu werden Bankette, Durchlässe und Leitpfosten neu gemacht. Die für diesen Teil vorgesehenen Baukosten von rund 330 000 Euro werden durch Mittel aus dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zu 47 Prozent gefördert.

Insgesamt werden für das Projekt rund 5000 Tonnen Asphalt verbaut, erläuterte Ingenieur Dunst. „Die Arbeiten haben am Montag, 22. Juni, begonnen“, führte er aus, „und die Bauzeit wird voraussichtlich zwei Monate dauern.“ Jenseits der Staatsstraße von Teunz nach Nabburg wird der Ausbau in Richtung Schömersdorf, das zur Gemeinde Teunz gehört, bis zur Kreuzung mit dem alten Streckenverlauf der Staatsstraße weitergeführt. Bis dorthin reicht das Niedermuracher Hoheitsgebiet.

Bürgermeister Martin Prey zeigte sich erfreut, dass die unbedingt nötige Oberbauverstärkung der Gemeindeverbindungsstraße nun beginnen kann. Diese Strecke stelle für die Bürger der Gemeinde Niedermurach eine wichtige und häufig genutzte Verbindung sowie einen wichtigen Zubringer zur Staatsstraße dar. Jeder, der nach Nabburg, Schwandorf, Regensburg und weiter möchte, benutzen diese Straße, so Prey.

Bürgermeister Martin Prey (Zweiter von rechts) stellte das Projekt beim Ortstermin zusammen mit (von links) Ingenieur Martin Dunst, Bauleiter Georg Braun (Firma Fischer) und Stephan Karl (Firma Huber, rechts) vor.
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