16.01.2020 - 15:17 Uhr
NiedermurachOberpfalz

In Liebe und Geborgenheit aufwachsen

Pfarrer Herbert Rösl feiert mit den Familien der Täuflinge 2019 eine Andacht. Nicht nur Nahrung und Kleidung sind wichtig.

Elf Täuflinge und ihre Eltern versammelten sich zur Erinnerung an die Taufe im Jahr 2019 am Altar. Auch viele Geschwister waren mit dabei und so herrschte reges Leben während der Andacht mit Pfarrer Herbert Rösl (links) und Pastoralreferent Andreas Hartung (rechts) in der Pfarrkirche.
von Josef BöhmProfil

Am Fest der "Taufe des Herrn" waren alle Familien aus der Pfarreiengemeinschaft Teunz-Niedermurach-Pertolzhofen, die im vergangenen Jahr ein Kind haben taufen lassen nach Niedermurach eingeladen. Von den 15 Täuflingen nahmen elf an der Andacht teil. Diese familiäre Zusammenkunft war dazu gedacht, den Tag der Taufe in Erinnerung zu rufen und noch einmal den besonderen Segen zu empfangen.

Pfarrer Herbert Rösl begrüßte die Eltern mit ihren Kindern in der Pfarrkirche St. Martin. "Durch das Kind sind sie zu einer Familie oder einer erweiterten Familie geworden", sagte der Geistliche und stellte gemeinsam mit den Gläubigen fest, dass Liebe und Geborgenheit, Nahrung, Kleidung, spielerische Zuwendung sowie ein Platz für Ruhe und Schlaf Grundvoraussetzungen für eine gute Entwicklung des Kindes sind.

Für die spätere Heranführung an den christlichen Glauben sei es natürlich unabdingbar, dass Eltern ihren Glauben auch praktizierten und so ein überzeugendes Beispiel geben. Ganz wichtig sei damit einhergehend, dass mit den Kindern gebetet wird. Das Ritual eines Gute-Nacht-Gebetes, das Bitten um den Schutz Gottes oder der dankbare Rückblick auf den Tag mit etwas größeren Kindern, seien gute Wege, sie auf die Spur des christlichen Glaubens zu bringen.

Pfarrer Herbert Rösl appellierte an die Eltern, die ihnen anvertrauten Kinder an das Licht des Glaubens heranzuführen und ihnen damit ein hoffnungsvolles und zuversichtliches Leben zu ermöglichen. Das Interesse der Kinder dahingehend zu wecken sei immer noch das glaubwürdige Vorbild ihrer Eltern. Nach der Andacht erteilte der Seelsorger noch allen Täuflingen den Einzelsegen. Anschließend trafen sich die elf Familien, welche der Einladung gefolgt waren, zu einer gemütlichen Plauderrunde im Pfarrsaal, wo sie Pfarrgemeinderatssprecherin Irmgard Glaser begrüßte.

Eine für die größeren Geschwister eingerichtete Spielecke wurde sofort angenommen und ermöglichte einen etwas entspannteren Meinungs- und Erfahrungsaustausch bei Kaffee und Kuchen. Der Pfarrer stellte die einzelnen Familien vor und Pastoralreferent Andreas Hartung überreichte jeweils eine Kinderbibel.

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