18.04.2019 - 10:27 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Regenwasser in neue Bahnen lenken

Mit der Kanalisierung des Regenwassers in der Dietersdorfer Straße befassen sich die Gemeinderäte. Als der Planentwurf vorgestellt wird, rücken aber noch weitere marode Bereiche in den Fokus.

von Udo WeißProfil

Die Präsentation des Entwurfs für die künftige Regenwasserbeseitigung aus dem Bereich der Dietersdorfer Straße prägte den Verlauf der Sitzung. Bürgermeister Martin Prey berichtete im Feuerwehrhaus von einer Befahrung der Kanäle vor vier Jahren, die gezeigt habe, dass sich eine Reparatur nicht lohne. Um aber den gegenwärtigen Zustand sehen zu können, wird eine nochmalige Befahrung stattfinden, erläuterte Prey.

Ingenieur Albert Krämer (Muschenried) stellte das Einzugsgebiet um die Dietersdorfer Straße vor, dessen Regenwasser über einen Rückhalteteich in die Murach eingeleitet werden soll. Das Trennsystem mit einem Regenwasserkanal und einem Kanal für Schmutzwasser werde beibehalten. Die Maßnahme werde in zwei Teilabschnitte aufgeteilt, wobei ein Schritt das Rückhaltebecken und die Kanäle bis zum Ortsrand vorsehe, der zweite Teil ist Weiterführung des Vorhabens. Zur Förderung merkte Verwaltungsleiter Anton Brand an, dass der Bau des Beckens ausgenommen ist. Es hänge vom Schwellenwert ab, ob es Zuschüsse für das Projekt gibt, dieser müsse überschritten werden.

„Der Brünnlweg ist genauso kaputt, er muss auch gemacht werden“, brachte Alfons Wittmann vor. Dem schlossen sich weitere Gemeinderäte an. Auch der Heideweg sollte gleich mitgemacht werden. „Natürlich muss man das gesamte Gebiet einbeziehen. Aber wir konzentrieren uns zunächst auf die Dietersdorfer Straße“, betonte der Planer. Vordergründig gehe es um die Beantragung des Wasserrechts. Die Räte billigten einstimmig den vorgestellten Entwurf und beantragten die wasserrechtliche Erlaubnis. Die Kosten für das vorgestellte Gebiet sollen noch ermittelt werden.

Grünes Licht gab das Gremium für den beantragen Anbau an ein Stallgebäude in der Reichertsmühle. Reine Formsache war die Widmung eines Teilstücks zur Ortstraße: Von Oberviechtach kommend befindet sich in der Einfahrt vor der Kirche ein kleines Teilstück, das sich in Gemeindeeigentum befindet und das am 1. Mai zur Ortsstraße gewidmet wird. Als nichtöffentlich gefassten Beschluss gab Bürgermeister Prey bekannt, dass eine zeitnahe Instandsetzung der Gemeindestraße Rottendorf–Schömersdorf für sinnvoll und erforderlich gehalten wird, um noch weitere und größere Schäden zu vermeiden. Das Gemeindeoberhaupt wurde beauftragt zu klären, inwieweit für eine Oberbauverstärkung Fördergelder generiert werden können.

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