06.03.2020 - 16:02 Uhr
NiedermurachOberpfalz

Zeit der Funklöcher ist vorbei

Die Gemeinderäte holen ihre Mobiltelefone aus der Tasche und überzeugen sich davon: Ab sofort gibt es "mehr Netz" in Niedermurach. Den Grund dafür hat Bürgermeister Martin Prey in der Sitzung offenbart.

Der Funkmast, den das Unternehmen Telefonica am "Tradl" in Niedermurach betreibt, ist seit Dienstag in Betrieb. Mit dieser Nachricht überraschte Bürgermeister Martin Prey die Gemeinderäte.
von Christof FröhlichProfil

Den Sitzungsbeobachtern blieb am Dienstag nicht verborgen, dass die Ratsmitglieder ihre Smartphones in der Hand hielten und erfreut auf die Displays schauten. Unter dem Punkt "Informationen und Anfragen" informierte Bürgermeister Martin Prey schließlich, dass am selben Tag der neu errichtete Funkmast am "Tradl" in Niedermurach durch das Unternehmen Telefonica in Betrieb genommen wurde. Nun könnten sich die Bürger über "allzeit gute Verbindungen" im Handy-Netz freuen.

Die baulichen Voraussetzungen für den Funkmast sind im vergangenen Jahr gestellt worden. Im der Juli-Sitzung 2019 hatte der Bürgermeister das Gremium über den Einbau des Fundaments für den Masten unterrichtet. Die Suche nach einem geeigneten Standort zur Verbesserung des Handy-Empfangs reichte bis ins Jahr 2017 zurück.

Auf den Weg gebracht wurde in der Sitzung die Änderung der Benutzungssatzung für das Haus für Kinder St. Marien. Im Zuge der überörtlichen Prüfung der Jahresrechnungen 2014 bis 2017 der Gemeinde war dies angeregt, und die Verwaltung beauftragt worden, einen Entwurf für eine Neufassung der Satzung vorzulegen. Diese Änderung betrifft beispielsweise Krankmeldungen der Kinder. War bisher die Mitteilung des Krankheitsgrundes verpflichtend, soll dies künftig eine freiwillige Option sein. Bei einer ansteckenden Krankheit muss die Genesung künftig lediglich durch den behandelnden Arzt und nicht mehr durch das Gesundheitsamt nachgewiesen sein. Das Gremium nahm die Neufassung der Satzung an.

Bürgermeister Martin Prey informierte im weiteren Sitzungsverlauf noch über verschiedene Beschlüsse, die nichtöffentlich gefallen waren. So erhielt die Firma Bruns Umwelttechnik aus Stadland den Zuschlag für die Reparatur des Rotationstauchkörpers der Abwasseranlage Pertolzhofen. Die Auftragssumme beläuft sich auf 20 777 Euro. Den Auftrag für die Wasserleitungsbauarbeiten in den Ortsteilen Pertolzhofen und Zankendorf wurde an die Firma Baumer aus Oberviechtach bei einer Angebotssumme von 431 716 Euro vergeben.

In einem weiteren Beschluss billigte das Gremium den landschaftspflegerischen Begleitplan für die Regenwasserbeseitigung im Bereich der Dietersdorfer Straße in Niedermurach. Diesen hatte das Architekturbüro Lösch aus Amberg erstellt.

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