15.03.2019 - 16:44 Uhr
NittenauOberpfalz

Gutachten in Arbeit

Die Ermittlungen zu einem Jagdunfall bei Nittenau im August 2018 sind noch nicht abgeschlossen. Das teilte Staatsanwalt Oliver Wagner auf Nachfrage der Oberpfalz-Medien mit. Bei dem Unglück war ein 47-Jähriger getötet worden.

Bei Nittenau suchten Polizisten wiederholt das Feld ab, auf dem eine Jagd stattfand. Ein Verkehrsteilnehmer auf der B16 war wahrscheinlich durch einen Schuss aus einem Jagdgewehr getötet worden.
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Der 47-Jährige war als Beifahrer eines Autos auf der Bundesstraße 16 von einem Projektil getroffen worden. Er war noch am gleichen Tag seinen Verletzungen erlegen. Nach dem Unglück begannen Ermittlungen, die sich schnell auf die Teilnehmer einer Erntejagd konzentrierten, die zur fraglichen Zeit auf einem Feld nahe Goppeltshof neben der Bundesstraße 16 stattgefunden hatte. Ende September 2018 gab die Polizei dann bekannt, dass das Projektil der Waffe eines Jägers zugeordnet werden konnte. Der Jäger gilt seither als Verdächtiger. Ihm wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.

Seither laufen laut Staatsanwalt Wagner weitere Untersuchungen. Die daraus folgenden Gutachten sollen unter anderem Aufschluss darüber geben, ob der tödliche Schuss ein Abpraller oder Querschläger war oder nicht. Die Ermittlungen würden noch einige Wochen in Anspruch nehmen, sagte Wagner.

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