30.08.2019 - 18:58 Uhr
NittendorfOberpfalz

Schwerer LKW-Unfall auf der A3 bei Sinzing

Auf der A3 bei Sinzing hat es in der Waldhäuselkurve einen schweren Unfall gegeben. Die Rettungskräfte befreiten einen LKW-Fahrer aus seinem Führerhaus.

Auf der A3 bei Sinzing hat es in der Waldhäuselkurve einen schweren Unfall gegeben.
von Wolfgang Fuchs Kontakt Profil

Auf der A3 bei Sinzing hat es in der Waldhäuselkurve einen schweren Unfall gegeben. Der 59-jährige Fahrer eines Sattelzuges war zwischen den Anschlussstellen Sinzing und Nittendorf auf einen Kranwagen mit Anhänger aufgefahren. Die Feuerwehren aus Sinzing, Nittendorf, Pentling, Undorf und Viehhausen befreiten den Schwerverletzten aus seinem Führerhaus. Ein Rettungshubschrauber lieferte ihn in ein Regensburger Krankenhaus. Der 49-jährige Fahrer des LKW mit Anhänger blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand laut ersten Schätzungen ein Schaden von mindestens 25.000 bis 30.000 Euro.

Wenn die normale Technik der Feuerwehr nicht genügt:

Der 59-jährige Fahrer des Sattelzuges war nach dem Unfall mit beiden Beinen und einem Arm eingeklemmt. Die neue Bauweise der Fahrerkabine brachte die Retter an ihre Grenzen. Das technische Gerät, Rettungsschere und -spreizer, versagten. "Die Kabine war total zusammengequetscht. Mit dem Spreizer haben wir keine Möglichkeit gehabt, das aufzumachen", sagte Kreisbrandinspektor Bernhard Ziegaus. Daraufhin entschlossen sich die Einsatzkräfte, die Führerkabine mithilfe von Ketten und Seilwinden, befestigt am Feuerwehrfahrzeug, auseinander zu reißen. Nach einer knappen Stunde gelang es den Rettern, den 59-Jährigen zu befreien.

Auf der A3 bei Sinzing hat es in der Waldhäuselkurve einen schweren Unfall gegeben.

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Die Fahrerkabine des LKW ist eingedrückt.
„Die Kabine war total zusammengequetscht. Mit dem Spreizer haben wir keine Möglichkeit gehabt das aufzumachen“, sagte Kreisbrandinspektor Bernhard Ziegaus.
Rettungskräfte und Polizei inspizieren den LKW.
"Die Kabine war total zusammengequetscht. Mit dem Spreizer haben wir keine Möglichkeit gehabt das aufzumachen", erzählt Kreisbrandinspektor Bernhard Ziegaus.
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