Nitzlbuch bei Auerbach
29.11.2022 - 14:04 Uhr

Erster Grubenadvent im alten Nitzlbucher Bergwerk

Aus der Bergwerksweihnacht wurde der Grubenadvent, der von Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. Dezember, auf dem Gelände des alten Nitzlbucher Bergwerks gefeiert wird. Obwohl der Markt kleiner geworden ist, erwartet die Besucher Altbekanntes.

Der Grubenadvent wird beleuchtet von über 60 Pyramiden, die meist mit LED-Lichterketten umwickelt sind. Die größte Pyramide wird von echten Kerzen erhellt. Bild:  Förderverein Maffeispiele/exb
Der Grubenadvent wird beleuchtet von über 60 Pyramiden, die meist mit LED-Lichterketten umwickelt sind. Die größte Pyramide wird von echten Kerzen erhellt.

Im alten Nitzlbucher Bergwerk ist am kommenden Wochenende Grubenadvent. Der Markt ist mit knapp 30 kunsthandwerklichen Anbietern merklich kleiner geworden. An der Qualität des Sortiments hat sich aber nichts geändert, sagt der Vorsitzende des Fördervereins Maffeispiele, Michael Grüner. Der Verein organisiert diese Veranstaltung weiterhin rein ehrenamtlich. Auf dem Freigelände empfängt eine Budenstadt die Besucher. Sämtliche Holzhütten gehören dem Verein und sind eigens dafür gebaut worden. Nach dem Umbau der Ausstellungen im Museum steht nur noch eine Halle für Stände zur Verfügung. Geblieben sind der Schaustollen sowie der weihnachtliche Lichterschmuck mit seinen einzigartigen Pyramiden. "Diese brauchen die meiste Pflege, da die Ketten unter Spannung stehen und sehr empfindlich sind", spricht der Vorsitzende aus jahrelanger Erfahrung. Für den Grubenadvent mussten etliche Holzgestelle neu bespannt werden. Auch die beiden Fördertürme werden ab der Dämmerungsstunde wieder illuminiert. Der Eintritt zum Grubenadvent ist frei. Dafür gibt es aber auch den groß angelegten Bustransfer von den Firmenparkplätzen im Industriegebiet Lohe nicht mehr. Besucher gelangen zwar bis zum Maffeigelände, der Veranstalter weist aber im Vorfeld darauf hin, dass die Zahl der Parkplätze begrenzt ist. Es wird dringend angeraten, Fahrgemeinschaften zu bilden oder – eine Bitte an die heimischen Besucher –einen Winterspaziergang zu machen. Zwischen dem Place de Laneuveville im Stadtzentrum und dem Bergwerk Maffei gibt es einen Zubringerbus. Hin und Rückfahrt kostet zwei Euro. Das Ticket ist vor der Rückfahrt an der Information in der Halle 1 auf Maffei zu lösen.

Die Verkehrsregelung rund um das Alte Bergwerk übernimmt wieder die Feuerwehr Nitzlbuch, unterstützt durch Aktive von benachbarten Wehren. Es helfen die Feuerwehren aus Michelfeld, Ranna und Zogenreuth.

Das Veranstaltungsgelände kann nur über die Bundesstraße 85 und dann die Zufahrt nach Nitzlbuch erreicht werden. Es gilt während der Zeit des Weihnachtsmarktes eine Einbahnstraßenregelung, die Zufahrt über die Bernreuther Straße ist gesperrt. Auf ein Rahmenprogramm wurde mit Blick auf die beengte Parksituation bewusst verzichtet. Vorrang auf den Stellflächen haben vor allem die Aussteller, die aus dem gesamten nordbayerischen Raum nach Nitzlbuch kommen. Viele Teilnehmer sind seit Jahren auf Maffei dabei und haben längst Stammkunden hier gefunden.

Der Grubenadvent öffnet am 2. Dezember von 16 bis 21 Uhr. Am Samstag hat der Markt von 14 bis 21 Uhr geöffnet, und am Sonntag, 4. Dezember, von 14 bis 20 Uhr. Die Bewirtung übernimmt der Förderverein Maffeispiele. An einem neuen Stand im Zentrum des Hüttendorfes werden heiße Getränke mit oder ohne Alkohol und das bekannte Bergmannsfeuer ausgeschenkt. Für das leibliche Wohl gibt es Bratwürste, Auerochsen-Gulasch, Maffei-Stangerl und vegetarische Pizzafladen sowie kalte Getränke. Im Café des Auerbacher Weltladens können die Besucher nicht nur fair gehandelte Produkte und Kunsthandwerk erwerben, sondern auch bei einem Kaffee oder Tee sowie einem Stück Kuchen oder Torte verweilen. Zum traditionellen Abschluss findet am Sonntag, 4. Dezember, um 19 Uhr ein Fackelzug der Bergleute zur Barbarafeier statt.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.