Das Bibelmotiv der Hirten, die zur Geburtskrippe kommen, wurde an Heiligabend Realität auf den Fluren um Nunzenried. Dort traf der Wanderschäfer Paul Panko mit seinen 1100 Schafen und dem Hirtenhund Adi auf seinem Zug nach Niederbayern ein und lagerte in der Christnacht in einer geschützten Waldschneise bei Konatsried. Hier hielt der rastlose Hütehund Adi am mobilen Pferch eine zuverlässige Wache. Einige Bewohner der benachbarten Dörfer statteten dem Wanderschäfer einen Besuch ab, während sich die Herde auf den schneefreien Wiesen stärkte.
Der Schäfer aus Hunderdorf bei Bogen zieht seit 26 Jahren um diese Jahreszeit, vom Truppenübungsplatz Hohenfels kommend, in seine niederbayerische Heimat zurück, wo die Herde überwintert. Passende Weide- und Lagerplätze in der Oberpfalz und Niederbayern haben sich bei ihm eingeprägt. „Ich kenne manche Winkel besser als viele Einheimische“, verrät er mit einem Schmunzeln. Seine Rückkehr kündigte er bereits für den März an, wenn die Herde wieder zu den Weideplätzen in Hohenfels unterwegs ist.













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