13.01.2020 - 10:46 Uhr
Oberbibrach bei VorbachOberpfalz

Feuerwehr Oberbibrach blickt auf 2019 zurück

Obwohl Neuwahlen erst wieder im Jahr 2021 anstehen, ist die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Oberbibrach gut besucht. Schließlich haben die Kameraden 2019 ein ereignisreiches Jahr erlebt.

von Autor EDOProfil

Über 60 Interessierte fanden sich nach einem Gottesdienst in Gedenken an die verstorbenen Mitglieder im alten Schulhaus ein. Bei seinem Jahresrückblick erinnerte Vorsitzender Martin Kräml unter anderem an die Schulung zum richtigen Umgang mit dem Defibrillator, der sich im Eingangsbereich des Gebäudes befindet. Kräml dankte dafür Schulungsleiter Manfred Plößner: „Im Ernstfall kann diese Schulung Leben retten.“

Der Höhepunkt 2019 sei laut Kräml das Backofenfest gewesen, bei dem das "halbe Dorf auf den Beinen" war. Besonders im Gedächtnis sei dabei der Besuch des Tambouren-Vereins aus dem schweizerischen Langenthal geblieben. „Wir haben uns zunächst schon gefragt, wie man die 30 Leute für drei Nächte unterbringen und verpflegen könne, aber dank der Mithilfe der Grundschulleitung konnten die Schweizer in der Turnhalle übernachten. Und Maria Hübner kümmerte sich um das leibliche Wohl.“ Auch Kassenwart Matthias Keck konnte ein erfreuliches Fazit zum Backofenfest ziehen.

13 Einsätze bilanzierte anschließend Kommandant Martin Biersack, darunter einen Einsatz bei einem Brand in Stegenthumbach und vier technische Hilfeleistungen. Auch ein Motorradunfall und eine Personensuche in Oberbibrach zählten dazu. Biersack nahm zudem an sieben Dienstversammlungen teil und leitete elf Übungen. Besonderes Lob richtete er an Hubert Lins, Josef Schwemmer, Jan Seifert und Susanne Seifert für deren rege Teilnahme sowie an Fabian Utner, der sich zum Maschinisten ausbilden ließ. Bei den Leistungsprüfungen nahmen zwei Gruppen erfolgreich teil, Johannes Hübner und Simon Schwindl absolvierten die letzte Stufe.

Jugendwart Marco Hübner blickte auf die Teilnahme am Wissenstest in Kirchenthumbach zurück. Viele Bilder zeigten zudem das aufwendige Kinderferienprogramm, das er mit seinem Team 2019 organisiert hatte.

Der aktiven Wehr gehören derzeit 57 Kameraden an und weitere elf der Jugendwehr, die Bürgermeister Werner Roder als seit Jahren vorbildlich bezeichnete. 2019 schlossen sich den Floriansjüngern die Jugendlichen Jonas Holland, Nils und Nico Kausler an, Anfang 2020 Philipp Seifert. Roder dankte der Wehr für 24 Jahre gute Zusammenarbeit. Kreisbrandmeister Reiner Kopp wies auch auf den „Tag des Rauchmelders“ hin. Dieser Tag solle genutzt werden, um die Funktion der Geräte zu prüfen.

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