Oberbibrach bei Vorbach
22.11.2023 - 10:57 Uhr

Neue Urnenanlage: "Auge Gottes" im Oberbibracher Friedhof

Im Zusammenspiel von Himmel und Erde und der Leuchtkraft von Glas und Sonne soll die Urnenanlage die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod stärken. Bild: do
Im Zusammenspiel von Himmel und Erde und der Leuchtkraft von Glas und Sonne soll die Urnenanlage die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod stärken.

Den Oberbibracher Friedhof schmückt ein neues Gestaltungselement. Nach einer Probeabstimmung der Oberbibracher im Frühjahr zum Thema Urnenanlage entschied sich die große Mehrheit der Einwohner für ein sogenanntes optisches Auge nahe der Aussegnungshalle. Einem Entwurf des Oberpfälzer Kulturpreisträgers Erwin Otte aus Reuth bei Erbendorf, der auch die Zustimmung des Gemeinderates fand. Integriert sind ein kleiner Rundweg und Sitzgelegenheiten. Ins Auge fällt ein gelb getöntes Glaskreuz in der Mitte der Anlage. Die wechselnden Lichtverhältnisse sollen die Gläser zum Leuchten bringen und die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod stärken. Nach langer christlicher Tradition werden die Urnen im Erdreich versenkt. Namenstafeln aus Granit decken die insgesamt 33 Gräber ab. Nun meldete Bürgermeister Alexander Goller "teilweisen Vollzug" der circa 60 000 Euro teuren Anlage. Im Frühjahr 2024 soll das Urnenfeld außerdem mit einem kleinen Waldfriedhof ergänzt werden, gab der Bürgermeister in der Bürgerversammlung bekannt.

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