16.09.2020 - 08:43 Uhr
Oberbibrach bei VorbachOberpfalz

Tennis nicht nur Randsportart

In den Gemeinden Vorbach und Schlammersdorf boomt die Sportart Tennis. Das wird auf der Jahreshauptversammlung der Tennisfreunde Oberbibrach deutlich.

Zufrieden zeigte sich Vorsitzender Norbert Schecklmann bei der Jahreshauptversammlung der Tennisfreunde Oberbibrach über das Geschehen im Verein.
von EDOProfil

140 Mitglieder haben die Tennisfreunde Oberbibrach mittlerweile und damit so viele wie noch nie. Für Vorsitzenden Norbert Schecklmann ein Grund zur Freude. In seinem Jahresrückblick erinnerte er an die Aktivitäten von März 2019 bis März 2020. Der alljährliche Termin konnte ja aufgrund des Lockdowns nicht eingehalten werden. Mehrere Vorstandssitzungen, Sommer- und Wintertraining mit über 20 Teilnehmern, Kirchweihturnier, Gartenfest im „Alten Schulhof“ und Weihnachtsfeier beim Dorfwirt prägten das Geschehen des Vereins im Vorjahr. Zudem zahlreiche Arbeitseinsätze, um die Anlage in Schuss zu halten. Auch das Kinderferienprogramm rief er den Anwesenden ins Gedächtnis. Anerkennung gab es dafür auch vom Jugendbeauftragten. Seinen Dank zollte Schecklmann den Trainern Matthias Sporrer und Jeffrey Höller.

In den kommenden Monaten sollen die Tennisplätze einen 50 Zentimeter breiten Betonrahmen erhalten, um die Pflege der Felder langfristig zu erleichtern. In jedem Frühjahr müssten die am Rand wuchernden Pflanzen mühsam per Hand entfernt werden, erläuterte Andreas Ruder. Doch damit soll dank der Barriere bald Schluss sein. Bürgermeister Alexander Goller sicherte eine finanzielle Beteiligung im üblichen Rahmen von 20 Prozent und die Bereitstellung kommunaler Gerätschaften zu.

Einstimmig angenommen wurde die neue Satzung. Dass die Mitglieder nur aus dem Gemeinden Vorbach und Schlammersdorf kommen dürfen- wie im alten Dokument enthalten- gehöre der Vergangenheit an. Mehrfach thematisiert von den Anwesenden wurde auch der Mitgliedsbeitrag, der beibehalten werden solle: „Mit 40 Euro pro Jahr sind wir ein sehr günstiger Tennisverein“, so der einhellige Tenor der Anwesenden.

„Es freut einen immer wieder, wenn Spieler anderer Vereine den Zustand unseres Platzes loben“, berichtete Sportwart Matthias Keck bescheiden: „Das zeigt, dass wir bei der Pflege nicht alles falsch machen.“ Dennoch werde man mittelfristig nicht um eine Generalsanierung umhin kommen. Nach über 30 Jahren sei es irgendwann an der Zeit, ergänzte Martin Schmid. Daher wolle man in der nächsten Zeit Angebote einholen, um den finanziellen Aufwand einschätzen zu können.

Franziska Schmid regte an, die Homepage auf Vordermann zu bringen. Zudem äußerte sie stellvertretend für die Damen das Anliegen, den Wanderpokal der Damen beim Kirchweihturnier an den Maßstab der Herren anzupassen. Als Sponsor für das neue Siegessymbol konnte gleich Bürgermeister Alexander Goller gewonnen werden. Dieser kündigte zudem an, die Schulturnhalle in Oberbibrach zukünftig auch samstags für den Trainingsbetrieb bereit zu stellen.

Oberbibrach bei Vorbach
Hintergrund:

Bericht des Sportwarts

Länger als üblich fiel der Bericht von Sportwart Matthias Keck aus, der zu Beginn das Engagement von Martin Schmid lobte: „Er hat immer wieder angeschoben, damit wir den Spielbetrieb erweitern“. So gingen 2019 bei den Erwachsenen neben der Herrenmannschaft in der Medenrunde auch jeweils ein Team im Mixed-Court und in der Winterrunde an den Start.

Während die Herrenmannschaft durch einen starken zweiten Platz den Aufstieg in die Kreisklasse 1 schaffte, gewann man bei den bezirksweiten Wettbewerben vor allem wichtige Erfahrungen. „Dass wir gegen Teams aus Amberg und Weiden nur geringe Chancen haben, war vorhersehbar. Dennoch war die Winterrunde eine sehr interessante Sache“, bilanzierte Keck.

Auch die Nachwuchsarbeit trägt weiter große Früchte und so traten sowohl bei den Bambini als auch bei der U10- Jugend jeweils ein Team in der Kreisklasse 1 an. Keck erinnerte nochmals an das Kirchweihturnier.

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