Kinder interessieren sich für das Leben der Bienen

Der Gartenbauverein bringt den Kindern auf anschauliche Weise das Leben der Bienen und deren Bedeutung nahe.

von Udo WeißProfil

GOV-Vorsitzende Claudia Albrecht freute sich, viele Kinder und Erwachsene begrüßen zu können, die mit Fragen ihr Wissen über die Bienen erweiterten. Zunächst erläuterte der Fachberater, der vom ortsansässigen Imker Herbert Bösl unterstützt wurde, den "Hofstaat" der Bienen mit Königin, Drohnen und Arbeiterinnen. Auch der Unterschied zwischen Wespe, Biene, Hornisse und Hummel wurde anschaulich demonstriert.

Interessant fanden die Kinder den Blick in den Schaukasten mit Königin und tausenden von Arbeitsbienen. "So viele Angestellte hat keine Königin, außer der Bienenkönigin", verdeutlichte Michael Völkl die Arbeit im Bienenstock.

Mit Interesse verfolgten die Gäste, wie der Bienenfachmann eine junge Königin mit einem grünen Punkt markierte. Da die Bienen relativ ruhig waren, hatte niemand Angst, und der Smoker kam nur gelegentlich zum Einsatz.

Der Höhepunkt des Nachmittags war das Schleudern von Honig. Hier packten die Kinder tüchtig mit an, entdeckelten die Waben und drehten die Kurbel, so dass der Honig aus den Waben lief. Natürlich wurde der Honig auf Broten anschließend auch verzehrt. Neben dem süßen Brotaufstrich liefern die Bienen aber auch noch Blütenpollen, Propolis und Gelee Royale.

Das Bienengift wird in der Pharmaindustrie verwendet, aus dem Wachs kann man Kerzen herstellen. Und die Bestäubung der Obstblüten zählt zu den wichtigsten Aufgaben der Bienen, die ohne Zweifel als Wunderwerk der Natur bezeichnet werden können. Mit einer gebastelten Biene mit einem Gutschein im Bauch bedankte sich Claudia Albrecht beim Bienen-Fachberater und lud zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen (auch eine mit "Bienen" verzierte Torte) ein.

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