Obermurach bei Oberviechtach
05.08.2019 - 12:27 Uhr

Auf dem Berg, da war es wunderschön

Immer wieder ein besonderes Ereignis für die Region, das traditionelle Burgfest“ in der altehrwürdigen Kulisse des Burghofes der Burgruine Obermurach.

Der „Murachtaler Dreigesang“ ließ den Gottesdienst am Sonntagmorgen mit seinen klaren Stimmen und heimischen Texten, zu einem eindrucksvollen Festgottesdienst werden. Bild: frd
Der „Murachtaler Dreigesang“ ließ den Gottesdienst am Sonntagmorgen mit seinen klaren Stimmen und heimischen Texten, zu einem eindrucksvollen Festgottesdienst werden.
Der Festgottesdienst in der herrlichen Burgkulisse war, wie immer, sehr gut besucht. Bild: frd
Der Festgottesdienst in der herrlichen Burgkulisse war, wie immer, sehr gut besucht.
In diesem Jahr vollendet Anton Ernstberger, hier als ältester Gast auf dem Burgfest mit zwei seiner Töchter, seinen 102. Geburtstag. Bild: frd
In diesem Jahr vollendet Anton Ernstberger, hier als ältester Gast auf dem Burgfest mit zwei seiner Töchter, seinen 102. Geburtstag.
Die „Bierseyder“ spielten wieder zum Frühschoppen zünftig auf. Bild: frd
Die „Bierseyder“ spielten wieder zum Frühschoppen zünftig auf.
Die kleinen Sandkästen reichten zum Spielen Bild: frd
Die kleinen Sandkästen reichten zum Spielen
Ein echter Künstler kann malen, ohne hinzuschauen. Bild: frd
Ein echter Künstler kann malen, ohne hinzuschauen.
Die „Volkstänzer“ tanzten zu den Klängen des Dous „Waldlerbluat“ auf der Bühne und auf dem „Naturtanzboden“. Bild: frd
Die „Volkstänzer“ tanzten zu den Klängen des Dous „Waldlerbluat“ auf der Bühne und auf dem „Naturtanzboden“.
Auch am Nachmittag und am Abend war der Burghof gut besetzt. Bild: frd
Auch am Nachmittag und am Abend war der Burghof gut besetzt.
Hedwig Pamler führte beim Burgfest mit den Gästen historische Burghofführungen durch. Bild: frd
Hedwig Pamler führte beim Burgfest mit den Gästen historische Burghofführungen durch.
Um am frühen Abend etwas von der „Sau am Spieß“ zu bekommen, musst man sich schon ein wenig anstellen. Bild: frd
Um am frühen Abend etwas von der „Sau am Spieß“ zu bekommen, musst man sich schon ein wenig anstellen.
Zwei toll geschminkte Blumenmädchen Bild: frd
Zwei toll geschminkte Blumenmädchen
Der „Ratsemussn Alfons“ nutzt mit seiner Partnerin auch die kleinste Bühne zum Tanzen. Bild: frd
Der „Ratsemussn Alfons“ nutzt mit seiner Partnerin auch die kleinste Bühne zum Tanzen.
Immer wieder lecker beim Burgfest ist der „Steckerlfisch“. Bild: frd
Immer wieder lecker beim Burgfest ist der „Steckerlfisch“.
Immer gut frequentiert ist die Hüpfburg im Burghof. Bild: frd
Immer gut frequentiert ist die Hüpfburg im Burghof.

Die Zufriedenheit bei den Verantwortlichen des Obermuracher Burgfestes machte sich schon am Nachmittag breit: Nach einem herrlichen Festgottesdienst im Burghof, dem nachfolgenden Frühschoppen mit viele Gästen und einer guten Wetterprognose für den Nachmittag und Abend konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. So war es dann auch und das Burgfest dauerte bis in die Nacht hinein.

Bereits mit dem ersten Lied beim Festgottesdienst am Morgen des Festsonntags "Mein Gott, wir treten vor den Altar" hat der "Murachtaler Dreigesang" die Besonderheit dieser festlichen Stunde treffend besungen. Die in freier Natur stattfindende Messfeier machte den Gottesdienstbesuchern die Schönheit unserer Heimat bewusst, wofür sie Gott aus vollem Herzen dankten.

Mit "Murachlied"

Stadtpfarrer und Dekan Alfons Kaufmann ermunterte die Gläubigen, darüber nachzudenken, in wie vielen Situationen des Lebens wir hautnah spüren, dass Gott unter uns ist und was er uns alles nicht zuletzt auch mit unserer schönen Heimat, schenkt. Pfarrer Kaufmann erinnerte dabei an den in diesen Tagen viel zu früh verstorbenen Reinhard Welnhofer, der als einer der "Vöichtacher Boum" diesen Festgottesdienst auf der Burg oft gesanglich mitgestaltet hatte. Der "Murachtaler Dreigesang" brachte mit seinem am Ende gesungenen "Murachlied" die Schönheit unserer Heimat zum Ausdruck und bescheinigte dem Herrgott, dass ihm das Murachtal und die Oberpfalz besonders gut gelungen sind. Für ihre Darbietungen bekamen die drei Sänger von den Gottesdienstbesuchern viel Beifall. Nach dem Festgottesdienst spielten die "Bierseyder" zu Kaffee und Kuchen oder zum Weißwurstfrühstück zünftig auf, und vielen Gästen gefiel die Burghofatmosphäre so gut, dass sie gleich über die Mittageszeit dablieben. Neben den Grillspezialitäten konnte man sich schon die ersten Steckerlfische schmecken lassen.

Den Nachmittag und Abend gestaltete das Duo "Waldlerbluat" musikalisch so flott, dass sich einige Volkstänzer nicht zurückhalten konnten und zu ihren Tänzen die kleine Bühne und den Naturtanzboden nutzten. Auch für die Kinder war mit Hüpfburg, Sandkasten, Kinderschminken und Malgelegenheiten für Abwechslung gesorgt. Am frühen Abend war die "Sau am Spieß" in Rekordzeit "abgefieselt" und Hedwig Pamler lud zu historischen Burghofführungen ein.

Bis in die Nacht hinein

Mit den Liedern "A guade Musi und a guade Zeit" und "Auf dem Berg, da ist es wunderschön" brachte das "Waldlerbluat-Duo" diese schönen Stunden auf der Burg Obermurach auf den Punkt. Mit Stimmungs- und Schunkelliedern wurden die zahlreichen Gäste im romantisch illuminierten Burghof bis in die Nacht hinein begleitet.

 
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