30.04.2019 - 13:20 Uhr
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Mehr Polizei in der Freinacht unterwegs

Brennende Mülltonnen und abgehobene Gullydeckel: Die Polizei soll in der Nacht zum 1. Mai mit zusätzlichen Streifen kriminelle Streiche unterbinden.

Symbolbild

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kündigte am Dienstag in München an, dass es in der sogenannten Freinacht mancherorts eine erhöhte Polizeipräsenz und konsequente Kontrollen geben werde.

„Beispielsweise das Sprengen von Briefkästen, das Anzünden von Mülltonnen, das Verunstalten von Hauswänden oder das Abheben von Gullydeckeln bleibt ganz klar strafbar“, sagte Herrmann. Da werde die Polizei keinen Spaß verstehen. Misslungene Freinachtsaktionen könnten schlimmstenfalls sogar Leben kosten, wenn beispielsweise Hindernisse auf die Straße gelegt werden.

In den vergangenen Jahren sind die Freinächte nach Angaben des Ministeriums „überwiegend problemlos“ verlaufen. Dennoch habe es 2018 in Bayern in dieser Nacht Einsätze wegen etwa 260 Ruhestörungen und 70 Sachbeschädigungen gegeben. Die Freinacht wird insbesondere von Jugendlichen genutzt, um nach Beginn der Dunkelheit in Gruppen loszuziehen und Unsinn zu veranstalten.

Mitteilung Ministerium

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