Sechs Kirchenverwaltungsmitglieder schieden in der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß und Böhmischbruck nach der Neuwahl aus den Gremien aus. In der Zoigl-Lounge in Obertresenfeld verabschiedete sie Dekan Alexander Hösl. Insgesamt brachten die scheidenden Männer 55 ehrenamtliche Jahre ihrer Freizeit für die Kirche ein, betonte der Geistliche. Zweimal 18 Jahre, dreimal 6 und einmal 1 Jahr. In Vohenstrauß und in allen Außenorten gebe es ein sehr harmonisches Miteinander ohne Reibeflächen zwischen den Kirchenverwaltungen und den Pfarrgemeinderatsgremien. Dies sei gewinnbringend für die Pfarrgemeinde.
Für das Engagement galt zuerst Johann Ertl aus Waldau und Helmut Wildenauer aus Straßenhäuser der Dank. Beide waren 18 Jahre in der Kirchenverwaltung ihres Heimatorts vertreten. Ihnen war es bei der Kirchenverwaltungswahl ein vorrangiges Anliegen, Jüngeren eine Chance zu geben. Für beide gab es Urkunden von Diözesanbischof Rudolf Voderholzer und Finanzdirektor Alois Sattler.
Helmut Wildenauer und Thomas Bierler aus Vohenstrauß sowie Adolf Götz aus Böhmischbruckwaren jeweils sechs Jahre dabei. Letzterer schied wegen Stimmengleichheit auf eigenem Wunsch aus und ließ einem anderen den Vortritt. In diesem Fall fiel es dem Stadtpfarrer, nach eigenem Bekunden, deshalb besonders schwer den Böhmischbrucker ziehen zu lassen. Seine Entscheidung müsse jedoch akzeptiert werden. Johann Röbl aus Waldau rückte im vergangenen Jahr für den verstorbenen Dietmar Kick in das Gremium. Er kümmert sich aber weiterhin um das Pfarrheim, betonte der Redner.
In Vohenstrauß waren neben dem Pfarrheimbau, die anstehende Kindergartensanierung auf dem Weg zu bringen, die Außenrenovierung der Simultankirche aber auch der Orgelbau in Altenstadt zu bewältigen sowie viele Personalangelegenheiten zu regeln. In Böhmischbruck sei der Unterhalt der drei großen Kirchen eine Herausforderung. Der kleine Ort mit 320 Einwohnern habe 3 große Kirchen zu unterhalten, daneben auch einen Friedhof und ein Pfarrheim, verdeutlichte der Pfarrer. Dort laufe derzeit ebenfalls eine Sanierung, um der Schimmelbildung Herr zu werden. „Die alten Gebäude sind einfach eine Sparbüchse.“ Oberlind müsse die Friedhofsmauersanierung angehen, und auch in der Kalvarienbergkirche stehen wieder Sanierungsmaßnahmen an. Die Arbeiten gehen auch in der Benefiziumsgemeinde in Waldau nicht aus. Johann Ertl war als Maurer stets gefordert. Die Kirchenpfleger Günter Hassmann (Vohenstrauß), Johann Kopp (Oberlind), Helmut Graf (Waldau) und Johann Kurzka (Böhmischbruck) schlossen sich dem Dank an.













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