Oberviechtach
25.09.2022 - 12:19 Uhr

Aufschlussreiche Bilderschau zur Stadtgeschichte

70 Jahre Stadt Oberviechtach: Eine Ausstellung im Kulturzentrum erfasst viele Facetten des städtischen Lebens der vergangenen sieben Jahrzehnte. Die Aufnahmen stammen aus dem reichen Fundus des Stadtarchivs.

„Vielleicht erinnern Sie sich an das eine oder andere Ereignis der 70-jährigen Stadtgeschichte“, erklärte 2. Bürgermeister Egbert Völkl, als er die Jubiläumsausstellung im Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum eröffnete. Zwölf thematisch aufeinander abgestimmte Einheiten schärfen auf Schautafeln den Blick für das, was sich seit der Stadterhebung in Oberviechtach getan hat. Bei der Eröffnung konnten sich Mitglieder des Stadtrats und Bedienstete der Stadt einen Eindruck von der aufschlussreichen Bilderschau und den informativen Texten machen, die unter der Federführung von Margit Boch, zuständig für Stadtmarketing, zusammengestellt wurden.

„Oberviechtach feiert“ ist das Leitthema, unter dem diese Ausstellung zu sehen ist. 2. Bürgermeister Egbert Völkl erinnerte an bereits vorausgegangene Veranstaltungen am Gold-Lehrpfad mit Dr. Gerhard Lehrberger und beim „Rekord-Bierkrug“ in Lukahammer.

Die Ausstellungsmacher präsentierten eigene Aufnahmen, griffen aber auch auf den reichen Fundus des Stadtarchivs, vertreten durch Christa Zapf, zurück. Seitens des Museums würdigte Maria Ahlemeyer die übersichtliche Präsentation, die alle wesentlichen Facetten der 70-jährigen Stadtgeschichte wohl geordnet darstellt. Im Zentrum der Ausstellung steht die Tafel der Bürgermeister, verbunden mit den Paten-und Partnerstädten. Die Stadtentwicklung seit 1950 sowie Städtische Einrichtungen bilden eigene Einheiten, dazu die kulturellen Institutionen Stadtarchiv und Museum. „Oberviechtach ist erlebenswert“ lautet die Überschrift zu „Freizeit, Kultur und Tourismus“, wobei dem Doktor-Eisenbarth-Festspiel und dem „Goldstück Bayerns“ eine eigene Tafel gewidmet ist.

Die Bedeutung des Bundeswehrstandorts dokumentiert eine Schautafel, die das Panzergrenadierbataillon 122 selbst gestaltet hat. Differenziert präsentiert werden auch die Angebote bei der Bildung (Schulen, Kindergärten und Krippen) sowie bei den Hilfsorganisationen (Krankenhaus, Seniorenbetreuung). Deutlich wird auch der hohe Stellenwert der Dr.-Max- und-Margret-Schwarz-Stiftung. Der reiche Fundus an Kirchen und Kapellen deckt das gesamt Stadtgebiet ab, das auch beim Rückblick auf die Gebietsreform in der Nachkriegszeit und in den siebziger Jahren ins Blickfeld gerückt wird.

Die Ausstellung im Kulturzentrum kann während der regulären Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden.

OnetzPlus
Oberviechtach14.09.2022
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.