04.10.2018 - 18:23 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Fest auf dem Regie-Stuhl

Seit mehr als einem Jahrzehnt engagiert sich Michael Eckl als Regisseur des Eisenbarth-Festspiels. Ein spezielles Theater-Requisit als Geschenk bringt den Dank für die kreative Tätigkeit zum Ausdruck.

Mit einem speziellen Regiestuhl überraschte die Festspiel-Führung mit (von links) Stefan Eiser, Nico Thein, Bianca Reil, Sandro Bauer und Anna Waldherr den langjährigen Regisseur Michael Eckl.
von Autor ZIMProfil

Der Bericht mit Rückschau und Ausblick stellt einen festen und wesentlichen Bestandteil der Jahreshauptversammlung des Festspielvereins dar. Zur Inszenierung rief Spielleiter und Regisseur Michael Eckl in Erinnerung, dass das Festspiel vor drei Jahren als Wanderaufführung komplett neu gestaltet wurde. „Die neue Form zeichnet sich durch eine auffallend gute Stimmung im Publikum aus", berichtet der Regisseur, man könne "saubere Ergebnisse" vorweisen.

Für das kommende Jahr gebe es bereits einige Ideen, die aus vielfältigen Beobachtungen resultierten, auf Notizen sowie Anregungen basierten, und auch weitgehend umgesetzt werden. Die Zuschauer dürften gespannt darauf sein, dass drei bis sechs neue Figuren eingebaut werden. Die erste Szene mit der Taufe in Oberviechtach soll aufgewertet werden und mehr Volumen bekommen. Weil sich viele Besucher vom abrupten Ende des Stückes etwas überrascht zeigten, sei eine Erweiterung der Rahmenhandlung in der letzten Szene geplant. Auch an der Anpassung anderer Passagen werde bereits gearbeitet.

Für das Technikteam unter Leitung von Tobias Frauendorfer, das bei der Inszenierung an verschiedenen Spielorten besonders gefordert ist, wird es im kommenden Jahr neue Herausforderungen geben. Ohne zu viele Einzelheiten verraten zu wollen, konnte der Spielleiter die Versammlungsteilnehmer bereits neugierig auf die bevorstehende Saison machen. Zusammenfassend meinte Eckl: „Es gibt gute Gründe, auf das nächste Jahr gespannt zu sein.“ Mit großem Optimismus könne man auf die Saison 2019 blicken.

Eine durchaus gelungene Überraschung bereitete danach das Vorstandsteam dem Regisseur, als es ihm den Dank für sein außerordentliches Engagement aussprach. Seiner Mühe und seinem Arbeitsaufwand seien die spielerischen Erfolge und das begeisterte Publikum zu verdanken. Als kleines Symbol zum Dank für die mittlerweile elfjährige Tätigkeit als ehrenamtlicher Spielleiter wurde ihm ein individuell gestalteter Regie-Stuhl überreicht. Mit dem Festspiellogo und seinem Namen darauf sollte auch zum Ausdruck gebracht werden, dass der Verein weiterhin fest auf die wertvolle, kreative Arbeit von Michael Eckl in seiner durchaus fordernden Funktion zählt. Ein ausführlicher Bericht zur Jahreshauptversammlung folgt.

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