22.06.2020 - 13:13 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Frischer Wind in der Jugendarbeit

Wie kann Jugendarbeit im Oberviechtach aussehen? Bürgermeister Rudolf Teplitzky lädt die neu gewählten Jugendbeauftragten zu einem ersten Treffen ein. Sie schildern ihre Vorstellungen.

Beim Schwarzbrunnen trafen sich Bürgermeister Rudolf Teplitzky (rechts) und die fünf gewählten Jugendbeauftragten zu einem ersten Kennenlernen.
von Udo WeißProfil

Frischen Wind und neue Ideen für Jugendliche versprachen sich die Stadträte, als sie zum ersten Mal fünf junge Personen in der letzten Stadtratssitzung zu Jugendbeauftragten bestellt haben. In einem Treffen vor dem Schwarzbrunnen, zu dem Bürgermeister Rudolf Teplitzky eingeladen hatte, wurde das Engagement der Jugendbeauftragten, das sie bereits gesellschaftlich einbringen, deutlich.

Nichts los?

Wie der Bürgermeister eingangs betonte, werde in Umfragen und den sozialen Medien immer wieder vorgebracht, dass für Jugendliche nichts los sei. „Ihr seid in Vereinen und in den sozialen Netzwerken eingebunden, ihr kennt die Nöte der Jugendlichen und habt den Willen, etwas für diese zu tun“, sagte er zu den fünf Jugendbeauftragten. In einer Vorstellungsrunde schilderten Matthias Zimmermann, Nina Stoppa, Dominik Mösbauer, Simon Bauer und Anna-Maria Schmauß, wie sie sich die Arbeit mit und für die Jugendlichen vorstellen. Matthias Zimmermann ist Vorsitzender der Jungen Wähler und gehört mit seinen 26 Jahren dem Stadtrat bereits in der zweiten Periode an. Er ist Sachverständiger beim TÜV und im Pullenrieder Sportverein und bei der Feuerwehr engagiert. Als Oberlangauer will er sich besonders für die Belange der Jugendlichen in den Ortsteilen einsetzen. Zimmermann war als einziger Jugendbeauftragte in der vergangenen Wahlperiode bestellt.

Die 21-jährige Nina Stoppa ist neu gewählte Stadträtin und absolviert eine Ausbildung zur Erzieherin. Durch ihre Mitgliedschaft bei der Jungen Union ist sie mit vielen jungen Leuten zusammen, kennt ihre Probleme und kann auch durch ihr berufliches Umfeld viele Ideen einbringen. Dominik Mösbauer, 32 Jahre alt und Einkaufsleiter, gehört der erweiterten Vorstandschaft des Handballvereins an. Durch seine langjährige Vereinstätigkeit hat er viel Erfahrung im Umgang mit Jugendlichen und erhofft sich viele Impulse für die Jugendarbeit.

Stadtrat bestellt Jugendbeauftragte

Oberviechtach

Der 26-jährige Simon Bauer ist auch bei den Jungen Wählern aktiv. Als IT-Administrator am Landratsamt ist er Fachmann für digitale Medien und will mit seinen Ideen die Jugendarbeit mitgestalten. Anna-Maria Schmauß ist 23 Jahre alt und beendet im Sommer ihr Lehramtsstudium. Sie ist Jugendwartin bei der Stadtkapelle und möchte besonders die musikalischen Bedürfnisse weiterentwickeln. Die Zusammenarbeit mit Vereinen ist allen sehr wichtig.

Große Bandbreite

Bürgermeister Teplitzky hob die große Bandbreite an Interessen, Berufen und Ehrenämtern hervor, die die Jugendbeauftragten mitbringen. Sie stellen eine sehr gute Außenwirkung der Jugend dar. Geplant wurde, bis August einen Fragenkatalog für eine Umfrage zu entwickeln, um die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen zu erkunden. Zudem wollen die Jugendbeauftragten auf Vereine und Schulen zugehen und kooperative Maßnahmen umsetzen. Zur Erstellung eines Konzepts wollen sie sich dann mit dem Bürgermeister treffen.

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