(frd) Um rechtzeitig die Weichen zu stellen, hatten Vereinssprecher Hans Deyerl und Bürgermeister Heinz Weigl zu einer Vorbesprechung für die Veranstaltungen, inklusive einer Vorplanung für den diesjährigen Christkindlmarkt ins Café Weigl am Marktplatz eingeladen. Die Zahl der Teilnehmer war allerdings, gemessen an den 700 versandten Einladungen, überschaubar. Vor allem Vertreter der örtlichen Wirtschaft fehlten, beklagte Bürgermeister Heinz Weigl.
Nach einem Rückblick auf das Bürgerfest 2017, das im Großen und Ganzen als "gelungen" bewertet wurden, galt das Augenmerk einer Neuauflage 2019, bei der vor allem der Marktplatz mehr belebt werden soll. Hier bestünde die Möglichkeit für die regionale Wirtschaft mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand, an diesem Tag Autos, Maschinen oder Arbeitsgeräte zur Schau zu stellen und zum Verkauf anzubieten, so ein Vorschlag. Damit werde sich auch für die Besucher die Fahrt zum Oberviechtacher Bürgerfest noch mehr lohnen.
Als Bürgerfest-Termin für 2019 wurde das zweite Juli-Wochenende (13./14. Juli) festgelegt. Auch eine Band für die "Jugend und Junggeblieben" hat man schon im Auge: Für den Samstagabend soll "Highline" verpflichtet werden. Die übrige Zeit soll die Oberviechtacher Stadtkapelle mit zünftiger Blechmusik und Gesängen bestreiten.
Da dieser Termin noch in diesem Jahr auf dem Programm steht, war auch der Christkindlmarkt ein Thema, zumal es sich heuer mit dem 40., um einen "Jubiläumschristkindlmarkt" handelt. Hier ist angedacht, den Christkindlmarkt zeitlich ein wenig nach hinten auszudehnen. Das Heimat- und Eisenbarth-Museum will auf jeden Fall wieder eine Handwerksausstellung und weitere Angebote beisteuern einladen. In den Vorjahren sei dies sehr gut angenommen worden.
Ideen sind gefragt
Gerne nimmt Stella Welnhofer von der Stadtverwaltung Anregungen entgegen, wie der Christkindlmarkt bereichert oder anders gestaltet werden könnte. Wer daran teilnimmt, sollte sich möglichst früh dazu anmelden. Da Oberviechtach in diesem Jahr auch ein Gold-Jubiläum feiern kann und den Ehrgeiz hat, zum "Goldstück Bayerns" zu werden, wird überlegt, den Christkindlmarkt möglichst "goldig", mit vielen goldenen Christbaumkugeln, goldenem Lametta oder goldenen Girlanden zu gestalten, den Ideen dazu sind keine Grenzen gesetzt.
Nicht zuletzt war auch das Heimatfest 2021 schon ein Thema, da sich dazu ein Festausschuss konzipieren soll, der die Planungen und Gestaltung der Festtage in die Hand nimmt. Als Termin für eine ganze "Heimatfestwoche" wurde der Zeitraum von 2. bis 12. Juli festgelegt. Dabei soll das erste Wochenende ganz im Zeichen von "60 Jahre Garnisonsstadt Oberviechtach" stehen.
"Schön wäre es, wenn zu diesem Anlass am ersten Heimatfestwochenende seitens des Bundesverteidigungsministeriums ein Großer Zapfenstreich oder zumindest eine Serenade genehmigt würde", wünschten sich die Organisatoren. Damit würde das gute Miteinander der Zivilbevölkerung mit den Soldaten in diesen sechs Jahrzehnten gewürdigt. Mit einem Tag der Ehemaligen und einem Tag der offenen Tür am Sonntag könnte das ein tolles Jubiläumswochenende werden, so die Überzeugung.
Anreiz für Ehemalige
Während der Woche könnten die Abende mit kleineren Events gefüllt werden, während es dann am zweiten Wochenende umgekehrt sein soll: Dann wollen die Oberviechtacher "ihre Soldaten" zum Heimatfest einladen. Was dabei geboten ist, darüber soll der Festausschuss entscheiden. Angedacht ist jedenfalls bereits jetzt ein Tag für die ehemaligen Oberviechtacher, die das Fest zu einem Besuch des Geburts- oder Heimatorts nutzen oder ein Klassentreffen anberaumen könnten. Auch für dieses Fest können Ideen und Anregungen an die Stadt Oberviechtach herangetragen werden.
















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